Ravioli mit Kartoffel-Tomaten-Knoblauchcreme-Füllung

 

Nudeln mit Kartoffeln zu servieren klingt im ersten Moment wie ein kulinarisches Unding, wie Beilage mit Beilage. Die Betonung bei unserer Ravioli-Kreation liegt jedoch mehr auf dem Wort Creme, als auf Kartoffel, denn was von der Kartoffel übrig bleibt ist einzig der mild-erdige Geschmack der Knolle. Den paaren wir mit dem getrockneter Tomaten und der Würze von frischem Knoblauch. Für die Cremigkeit sorgen Frischkäse und Ricotta. Und so finden Nudeln und Kartoffeln schließlich doch zusammen – in einer deutsch-italienischen Ravioli-Kreuzung. Von David Seitz

Zutaten:

  • 250 Gramm Mehl
  • 2 Eier
  • 2 TL Wasser
  • 1 El Olivenöl
  • 1 Prise Salz
  • 400 Gramm mehligkochende Kartoffeln
  • 100 Gramm getrocknete Tomaten
  • 1 große Zehe von frischem Knoblauch
  • 80 Gramm Frischkäse
  • 150 Gramm Ricotta
  • Salz und Pfeffer
  • 1 Ei (zum Verkleben)

Zubereitung: 

Mehl und Salz in eine Schüssel geben und in der Mitte eine Kuhle formen. Die Eier und einen Schuss Olivenöl hineingeben und alles zu einem Teig verkneten. Sollte der Teig zu feucht sein, weiteres Mehl hinzufügen, bis eine weiche, aber trockene Konsistenz erreicht ist. Für 15 Minuten in den Kühlschrank legen.

Für die Füllung die Kartoffeln schälen, in Salzwasser kochen, das Wasser abkippen und die Kartoffeln mit einem Mixsstab fein pürieren. Kurz abkühlen lassen, dann Frischkäse und Ricotta einrühren und nochmals pürieren. Jetzt die getrockneten Tomaten und den Knoblauch fein hacken und ebenfalls mit der Creme pürieren. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und faustgroße Stücke auf einer bemehlten Oberfläche solange ausrollen, bis der Teig nur noch etwa 1 mm dick ist. Mit einem Messer werden nun lange Bahnen abgetrennt, die etwa 8 cm breit sein sollten. Im Abstand von 5 cm jeweils einen Löffel der Kartoffelmasse auf den Nudelteig geben und die freie Nudelteigfläche mit Ei bestreichen. Eine zweite Bahn darüber legen und mit der unteren Lage verkleben. Die Seiten kann man mit einer Gabel festdrücken, das ergibt auch ein schönes Muster. Schließlich die einzelnen Täschchen mit einem Messer voneinander trennen. Die Alternative: Eine Ravioli-Presse, wie wir sie verwendet haben.

Die Ravioli werden in kochendem Wasser für etwa 6 Minuten gegart. Am besten serviert man sie mit Olivenöl und Parmesan, optional auf einem Bett aus gerösteten Mandeln (siehe Bild).

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