Schlaraffenwelt testet: Reishunger, Lieferando und Olivenöl von SanLucar

Teaserbild Test

Wir wollen mal ganz offen sein: Zu den kleinen aber feinen Privilegien, die das Betreuen eines Foodblogs so bietet, gehört zweifelsohne die Tatsache, dass immer mal wieder interessante Testangebote ins Haus flattern. Immer mehr Unternehmen aus der Lebensmittelbranche erkennen die extrem zielgruppenspezifische Wirkung von Erwähnungen und Verlinkungen durch Foodblogs. Sofern die angebotenen Testprodukte ins Konzept von Schlaraffenwelt passen, außerdem für uns Macher und den Leser einen Mehrwert bieten, schrecken wir nicht davor zurück diese Testmöglichkeiten auch in Anspruch zu nehmen – immer verbunden mit der Prämisse, objektiv und im Zweifelsfall auch kritisch über das Getestete zu berichten. Heute im Test: Der Online-Shop Reishunger, Olivenöl von SanLucar und die Online-Bestellplattform Lieferando. Von David Seitz

Reishunger.de

Über unseren Test von Reishunger.de haben wir bereits an anderer Stelle berichtet, da uns die Sorten-Vielfalt des Shops positiv überraschte und wir daher einige ungewöhnliche Sorten genauer vorstellen wollten. Aus dem kleinen Paket, das wir bereits im September erhielten, haben wir nun fast alle Sorten  ausprobiert und wollen noch einmal ein kurzes Schluss-Fazit ziehen: Es lohnt sich wirklich, beim Reiskochen den Blick über den Tellerrand hinaus zu wagen und auch unbekannte Reisvariationen in den Speiseplan mit einzubeziehen. Gerade der schwarze und rote Reis begeisterte uns durch eine noch nie erlebte Konsistenz, die entfernt an Graupen oder Grünkerne erinnerte, verbunden mit einem äußerst nussigen und intensiven Geschmack. Die Abwicklung der Bestellungen erfolgt – das wurde uns auch von anderen Bestellern bestätigt – reibungslos und mit schneller Lieferung in edel anmutenden Papiertütchen. Reishunger setzt auf nachhaltigen Anbau und macht dabei die eigene Motvation und die Wahl der Lieferanten transparent. Das Konzept gefällt uns und wir sprechen eine explizite Empfehlung aus.

Olivenöl von SanLucar

SanLucar ist bekannt für hochwertiges Obst und fairen Handel, doch das in Spanien ansässige Unternehmen lässt auch ein eigenes Olivenöl produzieren, das sich im Test mit unserem Lieblings-Olivenöl aus einem kleinen Privatbetrieb in der Toskana messen lassen musste. Fazit: Im Blindtest schnitt das SanLucar-Öl aus Arbequina-Oliven sogar besser ab, als das Toskana-Öl. Die Frische war durch eine scharfe Note im Abgang deutlich bemerkbar und das Öl hatte für uns (Olivenöl-Laien) eine schöne Tiefe im Geschmack, die gerade durch den Vergleich mit günstigerem-Discounter-Öl zum Vorschein kam. Das Öl wird mit einem praktischen Ausgieß-Pfropfen verkauft, der eine perfekte Dosierung der Menge ermöglicht. Dieses Öl können wir zumindest Olivenöl-Liebhabern uneingeschränkt empfehlen. Preis: Etwa 10 Euro pro 0,5 Liter.

Lieferando.de

Ehrlich gesagt hatten wir noch nie per Online-Lieferdienst Essen bestellt, bis Lieferando uns durch einen Gutschein einen kleinen Testlauf ermöglichte. Über die Eingabe der eigenen Postleitzahl filtert Lieferando sämtliche Restaurants nach Entfernung und Bewertung, sodass dem unentschlossenen Hungrigen eine rieisige Auswahl an Bestellmöglichkeite in der direkten Umgebung angezeigt wird. Netter Nebeneffekt: Man entdeckt plötzlich viele kleine Restaurants und Imbisse, die etwas versteckt direkt um die Ecke liegen. Uns war zum Beispiel nicht bewusst, dass sich im Umkreis von 500 Metern ganze drei Sushi-Restaurants befinden. Per Drag and Drop wählt man anschließend die gewünschten Komponenten seines Menüs aus, das in einer Übersicht am Bildschirmrand in Form eines Kassenbons erscheinen. Die Bezahlung läuft über PayPal, Sofortüberweisung, Kreditkarte oder per Barzahlung. Wer jedoch einen Gutschein besitzt und die Höhe des Gutscheins überschreitet, kann den restlichen Betrag nicht bar bezahlen, was für Online-Banking-Verweigerer etwas ärgerlich sein könnte. Unser Essen traf etwa 50 Minuten nach der Online-Bestellung ein – was jedoch weniger an Lieferando sondern an der Schnelligkeit des ausgewählten Restaurants lag. Unser Fazit: Bequemer als die telefonische Bestellung, enorm viele Auswahl-Optionen durch die PLZ-Suche und (vermutlich) weniger Missverständnisse als bei der telefonischen Variante. Ausprobieren lohnt sich!

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