Trink Pink: Rhabarbersirup selber machen

 

Rhabarbersirup

In München hält gerade der Sommer Einzug und mit ihm die Trendgetränke der Schickeria, vorneweg der Hugo. In den letzten Jahren hat sich jedoch auch ein alkoholfreies Szenegetränk auf die Bar- und Bistrokarten geschlichen: Die Rhabarberschorle. Ein – wenn man es genau nimmt – Gemüsesirup mit blassrosa Färbung, der gesunden und alternativen Genuss suggeriert, also das perfekte Pendant zum Schnösel-Hugo. So hat sich der Rhabarber langsam aber stetig seinen festen Platz auf den Getränkekarten erkämpft. Bei all der Analyse darf man jedoch nicht verschweigen, dass eine kalte Rhabarberschorle einfach verdammt lecker schmeckt und maximal erfrischt. Ihre Basis: Ein Rhabarbersirup, den man ganz leicht selbst herstellen kann. Von David Seitz

Genau genommen ist die Bezeichnung „Rhabarberschorle“, wie sie die meisten Bars wählen, ohnehin falsch. Schorle steht für ein Saft-Sprudel-Gemisch und wer sich schon mal die unnötige Mühe gemacht hat, den Saft aus einer Stange Rhabarber zu pressen, der weiß, dass das weder ergiebig ist noch lecker schmeckt. Rhabarber an sich ist sauer. Nicht nur ein bisschen, sondern zum Gänsehautkriegen. Deshalb muss man mit viel Zucker gegensteuern und den Geschmack in einen süßen Sirup bannen. Ohne farbliche und geschmackliche Zusatzstoffe ist das noch immer Natur pur – nur eben keine Basis für Schorle. Aber sei`s drum. Trinken wir halt Rhabarberlimo.

Zutaten für ca. 1,5 Liter:

  • 1,5 kg möglichst roter Rhabarber
  • 500 Gramm Zucker
  • Saft einer Limette oder Zitrone
  • 2,5 Liter Wasser

Zubereitung:

Den Rhabarber waschen und in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden. In einem Topf wird er nun mit dem Zucker vermischt und zieht etwa eine Stunde lang, sodass ein wenig Saft aus den Zellen austritt. Sobald sich im Topf eine wässrige Pampe gebildet hat, ist es soweit.

Den Saft einer Limette/Zitrone dazugeben und den Rhabarber-Zucker-Mix mit dem Wasser aufgießen und zum kochen bringen. Etwa 30 Minuten köcheln lassen, bis der Rhabarber komplett auseinander gefallen ist und nur noch einzelne Fasern übrig sind. Den Sud nun durch einen Haar sieb oder ein Passiertuch abgießen und in einem Topf ohne die die Rhabarberfasern auffangen. Noch einmal ca. 30 Minuten einkochen.

Noch kochend in abgekochte Flaschen schütten und sofort verschließen.

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