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Rotes Thai-Curry nach Originalrezept

Fabian Pomper
Rezept für ein authentisches, rotes Thai-Curry. Von der Herstellung einer eigenen Currypaste über die Auswahl des Gemüses bis hin zum fertigen Curry.
5 von 3 Bewertungen
Vorbereitungszeit 20 Min.
Zubereitungszeit 30 Min.
Land & Region Thailand

Zutaten
  

Zutaten für Currypaste

  • 1 EL Koriandersamen
  • 1 EL Pfefferkörner (schwarz)
  • 1 EL Kreuzkümmel
  • 3-4 Stangen Zitronengras
  • 3-4 Korianderwurzeln
  • 8-10 Thai-Schalotten (Größe: Eurostück)
  • 4-6 Kaffirlimetten-Blätter
  • 4 Zehen Knoblauch
  • 1 Hand voll getrocknete oder frische Chilis (ca. daumengroß)
  • 1 Stück Galgant (daumengroß)
  • ½ TL Garnelenpaste

Zutaten für das Thai-Curry

  • 500 g Tofu (fester Tofu; kein geräucherter, kein Seidentofu)
  • 200 ml Hühnerbrühe
  • 4-6 weiße Thai-Auberginen
  • 250 g Zuckerschoten
  • 1 EL Fischsauce
  • 200 ml Kokosmilch
  • 200 g Kokoscreme (optional)
  • 1 Strauch Thai-Basilikum
  • Salz (zum abschmecken)

Anleitungen
 

Vorbereitung der Currypaste:

  • Chilis fein hacken. Getrocknete Chilis vorher für 10 Minuten in warmem Wasser einweichen. Tipp: Chilis vorher probieren! Die Paste darf ruhig scharf werden, da die Kokosmilch das Curry später wieder etwas mildert.
  • Zitronengras der Länge nach vierteln und dann fein hacken. Schalotten und Knoblauch ebenfalls fein zerkleinern.
  • Bei den Kaffir-Blättern den Strunk in der Mitte entfernen und anschließend kleinhacken.
  • Koriandersamen, Kreuzkümmel und Pfefferkörner in der Pfanne (bei mittlere Hitze) ohne Öl anrösten, bis es leicht raucht. Es sollte angenehm riechen.

Zubereitung der Currypaste

  • Die einzelnen Zutaten nacheinander in einen Mörser geben und zermahlen, je feiner desto besser. Man beginnt mit den trockenen Gewürzen, also Pfeffer, Koriandersamen, und Kreuzkümmel. Den Mörser nicht zuvoll machen! Am besten die Zutaten in mehreren Schritten mahlen und gelegentlich in eine zweite Schüssel leeren.
  • Den Galgant direkt in die Paste reiben und einen halben Teelöffel der Garnelenpaste hinzufügen. (Vorsicht: Nicht zu viel! Sie ist sehr geschmacksintensiv)
  • Dann die Chilis zerkleinern. Das klappt am besten mit einem Pürierstab. Zum Schluss alles zusammenmischen und solange pürieren, bis die Paste saftig und streichfähig ist.

Vorbereitung des Thai-Currys

  • Den Tofu abwaschen, trocknen, in Scheiben schneiden und für 10 Minuten in etwas Soja-Sauce marinieren.
  • Währenddessen das restliche Gemüse waschen. Die Thai-Auberginen vierteln, die Zuckerschoten halbieren. Die Chilis in Ringe schneiden und zur Seite stellen.
  • Thai-Basilikum abzupfen und die Blätter grob halbieren.

Zubereitung des Thai-Currys

  • Den Wok einfetten und auf 200° Celsius aufheizen. Zuerst die Thai-Auberginen anbraten, die brauchen am längsten. Die Auberginen solange anbraten, bis sie eine angenehme Bräune haben. Dann aus dem Wok nehmen und mit den Zuckerschoten genauso vorgehen. Die Chiliringe müssen nicht angebraten werden und können später frisch zum Garnieren verwendet werden.
  • Den Tofu anbraten, sodass er außen eine schöne braune Farbe bekommt. Dann ebenfalls herausnehmen, in mundgerechte Würfel schneiden und zu Seite stellen.
  • Als nächstes einen Esslöffel der Curry-Paste in den Wok geben und für 5 Minuten anrösten. Sie sollte farblich etwas dunkler werden und anfangen gut zu riechen. Dann mit Kokosmilch löschen, das Gemüse und den Tofu hinzufügen und aufkochen lassen.
  • Nach ein paar Minuten die Gemüsebrühe und einen EL Fischsauce hinzufügen und unterrühren. Wer es etwas cremiger mag, kann jetzt noch einen halben Block der Kokoscreme in Stücke schneiden und schmelzen lassen. Das Ganze kochen lassen, bis sich das Fett der Kokosmilch oben absetzt. Die Thai-Basilikumblätter erst kurz vor Ende hinzufügen und weichkochen lassen. (Wenn sie zu lange kochen verlieren sie an Aroma).
  • Dann das Curry vom Feuer nehmen, falls es wirklich nötig ist, mit Salz abschmecken und am besten mit Langkornreis, wie Basmati- oder Jasminreis servieren. Mit Chiliringen und frischem Koriander garnieren - fertig ist das authentische, rote Thai-Curry!
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