Pimp my Brot #4 – Ricotta selbstgemacht

 

In unserer kleinen Reihe “Pimp my Brot” versuchen wir ein bisschen Abwechslung auf des Deutschen liebstes Lebensmittel zu bringen. Einer der Lieblings-Aufstriche dafür ist ohne Zweifel Frischkäse. Immer öfters begegnet man mittlerweile  auch der italienischen Variante – Ricotta. Wie man diese leckere, allerdings gegenüber herkömmlichem Frischkäse recht teuere Spezialität ganz einfach und unglaublich günstig selbst machen kann, zeigen wir euch heute. Von Marcel Hajnal

Ricotta heißt übersetzt nichts anderes als “nochmals gekocht”, was sich aus der Herstellung des italienischen Käses ableitet. Um Ricotta zu gewinnen, wird die Süßmolke, ein Abfallprodukt bei der Herstellung anderer Käsesorten, einfach nochmals unter zugabe von Säure gekocht. So trennt sich das noch vorhandene Casein und Albumin von der Restlichen Molke und es entstehen winzige Käseflöckchen, der Ricotta.

Diese Herstellungsmethode lässt sich spielend einfach auch im eigenen Haushalt umsetzen um so aus Vollmilch und Zitronensaft, ganz einfach einen herrlichen Aufstrich herzustellen. Und wer kann von seinem Frischkäse schon behaupten: “Hab ich selbst gemacht! ”

Das braucht man für ca. 200g Ricotta:

  • 1 Liter frische Milch (unbehandelt, 3,8% Fett)
  • 2-3 TL Zitronensaft

Und so wird’s gemacht:

Milch in einem Topf erhitzen. Sobald sie aufsteigt und zu kochen beginnt, unter Rühren Zitronensaft zugeben und Topf vom Herd nehmen. Durch die Säure trennt sich nun der Käse von der Molke. Das ganze durch ein feines Sieb oder am besten ein Mulltuch gießen und abtropfen lassen. Wer den Käse cremiger mag, lässt in nur kurz abtropfen und rührt die Masse in einer Schüssel nochmals cremig. Wer lieber einen festeren Ricotta möchte, lässt ihn einfach 2 Stunden abtropfen, bis die meiste Flüssigkeit weg ist und sich ein fester Klumpen formen lässt. Den Käse je nach Geschmack mit etwas Salz würzen.

Tipp: Wer es etwas cremiger möchte kann statt Milch auch halb Milch, halb Sahne verwenden oder den fertigen Ricotta mit etwas Sahne cremig rühren. Man kann auch etwas Joghurt verwenden, um dem Käse eine frische, säuerliche Note zu verleihen.

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