Bulletproof Coffee

Bulletproof Coffee – Irrglaube oder Wundermittel?

Das Rezept für Bulletproof Coffee: Man nehme eine gute Tasse Kaffee, einen großen Löffel beste Weidebutter und etwas MCT-Öl, schütte alles zusammen in einen Mixer und heraus kommt ein vollkommen neuartiger Ernährungs-Hype. Viele Bulletproof Coffee Trinker berichten von völlig neuartigen energetischen Zuständen am Morgen. Hinter Bulletproof Coffee stecken Ernährungswissenschaftliche Grundlagen und gleichzeitig eine Branche, die sich auf die Vermarktung von nahrungsergänzungsmitteln und Leistungs-Optimierung spezialisiert hat. Dieser eigenwilligen Dynamik wollte ich auf den Grund gehen.

Inhaltsverzeichnis

Was ist dran am Hype um den Bulletproof-Coffee? In einer ersten Version dieses Artikels hatte ich ein Interview mit dem Ernährungswissenschaftler Sven-David Müller veröffentlicht. Nachdem es daraufhin viel Kritik an meiner kritischen Auseinandersetzung mit dem Kaffee und der Wahl des Experten hagelte, habe ich mich noch einmal neu mit diesem Thema auseinandergesetzt und viele Passagen aus dem vormals sehr kritischen Artikel revidiert, nachdem ich auch im Selbstversuch erkannt habe, dass das Konzept funktioniert. Hier kommt meine aktuelle Sicht der Dinge.

Was verspricht Bulletproof Coffee?

Bulletproof Coffee verspricht Dinge, die man – übertrieben formuliert – eher aus Erfahrungsberichten von Aufputschmitteln gehört hat – natürlich nur ohne die negativen Aspekte. Ein unzerstörbarer Fokus auf eine Sache, einen klaren und hellwachen Geist. Kaffee hoch fünf, nur ohne Zittern und in bekömlicher, gar gesundheitsfördernder Form. Damit erklärt sich für mich ein großer Teil des Hypes. Bulletproof Coffee spricht all diejenigen an, die sich jeden Tag aufs Neue wünschen, morgens fokussiert und hellwach in den Tag zu starten. Keine Nebenwirkungen, kein versteckter Haken und testen kann man es ja mal. Und aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Diese Wirkung tritt tatsächlich ein. Sie lässt sich biochemisch relativ leicht erklären und ist faszinierend zu beobachten.

Was brauche ich für den Bulletproof-Coffee?

Die Basis-Zutaten und Geräte für die Zubereitung des Bulletproof Coffee sind folgende (Affiliate-Links).

Richtig guter Kaffee

Kaffee steht ja immerhin im Zenrtum des ganzen Getränks. Ich selber mag gerne eher säurearme Röstungen und diese Bohnen von 360 Grad rundrum ehrlich* schmecken nicht nur, sondern eignen sich super für die French Press und sind fair gehandelt.

Richtig gute Butter

Viele schwören für ihren Bulletproof Coffee auf irische Butter wie diesen Klassiker von Kerrygold*. Für mich selber ist vor allem wichtig dass sie von Kühen aus Freilandhaltung stammt und möglichst regional produziert wird, weshalb ich im Alltag meist diese von Berchtesgardener Land* verwende.

Hochwertigstes MCT-Öl

Das Akronym steht für Medium-Chain Tryglycerides, also Fettsäuren mittlerer Länge. Dabei handelt es sich um gesättigten Fettsäuren (nicht zu verwechseln mit Transfetten die wir wo immer möglich vermeiden sollten) mit der besonderen Eigenschaft die Insulinsensibilität zu fördern und schneller als länger kettige Fettsäuren aufgenommen zu werden.

Ihr könnt MCT-Öle am einfachsten online bestellen. Die beiden besten Anbieter in Deutschland sind Meavita (hier könnt ihr hochwertiges Meavita C8-Öl bei Amazon bestellen*) und Primal State (Im Primal State Shop* bekommt ihr derzeit mit unserem Rabattcode schlaraffenwelt15 als Neukunde einen Rabbat von 15% bei Bestellungen über 50€).

Eine solide French-Press

Grundsätzlich könnt ihr den Kaffee ganz nach Belieben zubereiten, die meisten Rezepte empfehlen jedoch die French Press. Dieses Model von Brazil* hat das beste Preis/Leistungsverhältnis.

Eine Kaffeemühle

Wenn ihr wie ich das Beste aus eurem Kaffee holen wollt, solltet ihr die Bohnen immer frisch mahlen. Ich verwende dafür diese Handmühle von Porlex* die eine der besten Mühlen auf dem Markt ist – wenn man denn nicht in die schon sehr teure Comandante investieren möchte.

Ein Hochleistungsmixer

Ich liebe bekanntllich meinen Vitamix TNC 5200*, es geht aber auch mit einem günstigeren Model wie dieses von Homgeek*.

Abnehmen mit Bulletproof Coffee?

Ein zweiter essentieller Teil des Hypes um den Bulletproof Coffee liegt in der Ernährungsphilosophie der Ketogenen Ernährung begründet. Das Ziel der Ketogenen Ernährung ist es, den Stoffwechsel möglichst effizient auf Ketose umzustellen. Das wiederum bedeutet, dass der Körper einen Großteil seiner Energie aus Fetten gewinnt, statt – wie bei den meisten Ernährungsarten – aus Kohlehydraten. Bulletproof Coffee kann ein Teil einer ketogenen Ernährungsstrategie sein, da er den Anspruch hat, ein klassisches Frühstück zu ersetzen. Da das Durchschnitts-Frühstück der Deutschen (Brötchen, Müsli, Marmelade) sehr kohlehydratlastig ist, bietet der Bulletproof Coffee eine Möglichkeit, die morgendliche Kohlehydrat-Zufuhr zu vermeiden und so bereits zu Beginn des Tages den Grundstein für eine ketogene Ernährungsweise zu legen.

Bulletproof Coffee

Abnehmen mit Butter?

Natürlich stellt sich die Frage, wie man nun mit Butter und Öl abnehmen soll. Die Antwort ist einfach: Mit etwa 250 Kalorien hat der Bulletproof Coffee nicht mehr Kalorien als ein “normales” Frühstück, allerdings zehrt der Körper länger von der Energie, da Fett nicht so schnell verstoffwechselt werden kann wie Zucker oder Mehl. Und wenn der Körper dann einmal im Ketose-Modus ist und keine neuen Kohlehydrat-Schübe bekommt, dann verbrennt er auch nach dem Bulletproof Coffee weiter körpereigene Fette. Das ist auch der Grund, warum Anhänger der ketogenen Ernährung den Bulletproof Coffee als Ketose-Beschleuniger oder Ketose-Möglichmacher beschreiben. Kurzum: Vom Bulletproof Coffee alleine nimmt man nicht ab, allerdings legt er den Grundstein dafür, dass eine ketogene Ernährung von morgens an gut machbar wird. Und wem ketogene Ernährung beim Abnehmen hilft, dem hilft auch der Bulletproof Coffee als Puzzlestein im Gesamtkonzept.

Wie wirkt Bulletproof Coffee?

Bulletproof Coffee wirkt auf zwei Ebenen: Zum einen soll er wach und konzentriert machen – dafür sorgt das Koffein aus dem Kaffee. Durch die Verbindung mit Fett, bleibt das Koffein länger im Magen und flutet langsamer ins Blut. Dadurch bleibt der Koffein-Schock aus und es entsteht – laut Theorie – ein gemäßigter und länger andauernder Wach-Effekt, der von Fans des Bulletproof Coffee als angenehmer “Flow-Zustand” beschrieben wird.

Zum anderen soll er den Morgen-Hunger stillen, den Fettstoffwechsel anregen und langanhaltende Energie stiften. Dafür sorgen Butter und MTC-Öl. Natürlich braucht der Körper morgens Energie für den Tag. Wenn er diese Energie nicht aus schnell verfügbaren Kohlehydraten beziehen kann, sucht er sich Alternativen. Die findet er in den zugeführten Fetten. Das ist anfangs nicht leicht und Bulletproof Coffee Anfänger müssen damit rechnen, dass die ersten Tage nicht ganz einfach werden – der Körper muss sich erst an diese neue Form des Stoffwechsels gewöhnen. Dann allerdings wirkt die Energieversorgung aus hochwertigen Fetten langanhaltender und ohne den rasanten Anstieg des Insulinspiegels. Es sei an dieser Stelle aber nochmals betont: Das ganze macht nur Sinn, wenn man sich wirklich ketogen ernährt. Isst man im Laufe des Tages wieder massenweise Kohlehydrate, wird die “Umerziehung” des Stoffwechsels nicht gelingen. Dann wirkt auch der Bulletproof Coffee nur mäßig bis gar nicht.

Wer steckt hinter dem Bulletproof Coffee?

Erfinder des Konzepts des Bulletproof Coffee ist Dave Asprey, US-Amerikaner. Er macht keinen Hehl daraus, dass er seine Innovation auch gerne gewinnbringend vermarkten will. Auf seiner Website verpackt er seine initiale Begegnung mit dem Kaffee in eine schöne Geschichte – Storytelling vom Feinsten: Beim Bergsteigen im Himalaya stolperte er bei widrigen Bedingungen in ein kleines tibetisches Gasthaus, wo man ihm Yak-Butter-Tee servierte. Das pushte ihn derart extrem, dass er beschloss, das biomolekulare Geheimnis dieses Getränks zu entschlüsseln. Das Ergebnis jahrerlanger Forschungen sei nun der Bulletproof Coffee – so die Geschichte von Dave Asprey. Unterm Strich ist Bulletproof Coffee nichts anderes als eine – im Rahmen der ketogenen Ernährung – sinnvolle Zusammensetzung aus Fetten und Koffeein, was ihn zu einem idealen Ketose-Beschleuniger mit Wach-Effekt am Morgen macht.

Auf was muss ich bei den Zutaten achten?

Sowohl das MCT-Öl als auch die Butter sollten möglichst hochwertig sein. Das MCT-Öl hat den Vorteil, dass es sofort verbrannt wird und nicht in die Körperzellen eingelagert werden kann. Die Butter sollte natürlich auch möglichst hochwertig sein, um dem Körper etwas Gutes zu tun. Was die BUbtter angeht, so setze ich auf möglichst regionale Produkte mit Bio-Zertrifikat und Weidehaltung. Zuletzt sollte natürlich auch der Kaffee mindestens Bio-Qualität sein. Wer sich so intensiv mit seinen körpereigenen Prozessen auseinandersetzt, dass er über den Bulletproof Coffee stolpert, sollte grundsätzlich den Anspruch haben, Lebensmittel mit hervorragender Qualität zu sich zu nehmen. Du bist, was du isst – das kann man tatsächlich wortwörtlich nehmen.

Fazit zum Bulletproof Coffee

Wer sich nun an das Mysterium des Bulletproof Coffee herantasten will, sollte eines Bedenken: Richtig Sinn ergibt dieser Kaffee nur im Rahmen einer konsequent ketogenen Ernährung. Die Umstellung auf Fettverbrennung vom frühen Morgen an kann für den Körper in der Anfangsphase strapaziös sein. Bevor du also dein Kaffee-Experiment startest, solltest du einmal deine Ernährung grundsätzlich durchdenken und dir überlegen, ob dein Weg zukünftig eine kohlehydrat-limitierte und protein- und fettbasierte Ernährung sein soll. Natürlich kannst du den Bulletproof Coffee auch zum Spaß testen. Ob sich seine Wirkung dann allerdings in seiner ganzen Kraft entfaltet, ist fraglich.

Das Rezept

Bulletproof Coffee

Bulletproof-Coffee: Ideale Zubereitung

Wir erklären dir, wie du einen perfekten Bulletproof-Coffee für eine Person zubereitest.
Vorbereitungszeit 10 Min.
Zubereitungszeit 5 Min.
Gericht Frühstück
Portionen 1
Kalorien 280 kcal

Zutaten
  

  • 200 ml richtig guter Kaffee, fertig aufgebrüht
  • 2 EL MCT-ÖL
  • 2 EL richtig gute Butter

Anleitungen
 

  • Brühe den Kaffe auf, wie du magst – am einfachsten geht das in der French Press. Nutze unbedingt einen hochwertigen Kaffee, davon profitiert der Bulletproof Coffee massiv.
  • Gib den Kaffee, das Öl und die Butter in den Mixer und stelle ihn auf höchste Stufe, sodass eine cremige und homogene Flüssigkeit entsteht. Gib auf keinen Fall Zucker dazu, das würde den Effekt des Bulletproof Coffee zerstören.
  • Fülle die Mischung in ein Glas oder eine Tasse und genieße ihn statt eines "normalen" Frühstücks am besten im Rahmen einer grundsätzlich ketogenen Ernährung.
Keyword Bulletproof Coffee

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Kommentare zu “Bulletproof Coffee – Irrglaube oder Wundermittel?

  • Danke, David. Endlich mal jemand wie du, der solche lifestyle-Dummheiten entlarvt. Und eben nicht mit dem wissenschaftlich erhobenen Zeigefinger, sondern so, dass es für jeden nachvollziehbar ist.

    • David Seitz says:

      Ich fand das auch deshalb wichtig, weil es gerade immmer mehr Medien aufgreifen ohne auch nur im Ansatz zu reflektieren und zu hinterfragen. Das wird halt wieder als “neuer Trend aus den USA” beschrieben und gut ist.

      • Sabine Clobes says:

        Finde es schlimm, das der BPC nur als Einzelnes betrachtet wird und nicht das volle Konzept, das dazu gehört. Somit werden die Leser nur verunsichert. Selbst probieren, aber bitte mit Buch, damit man es auch versteht, welche Ernährung dazu gehört, damit es funktionieren kann!

  • Wow, sehr gut recherchiert.

    Kannte den Trend noch nicht, aber die Erklärung des Ernährungsjournalisten kam mir schon bevor ich so weit war mit lesen. Wer glaubt an sowas? Ich glaube, die Facebook-Teilgesellschaft wird immer leichtgläubiger.

    Danke für ein Stück Aufklärung.

  • Und seit wann sind die Aussagen von einem “Ernährungsexperten” (der im Übrigen gar kein Wissenschaftler ist) seriös? Interessanter beitrag, doch bitte fragen sie doch nicht diesen Müller…

  • Mmm – Bulletproof zwar noch nicht getestet, weiß aber aus eigener Erfahrung, dass anderes Frühstück, insbesondere mit vielen Kohlenhydraten (was einem ja immer empfohlen wird) mich zwar kurz pusht, ich aber nach spätestens 2 Stunden tierisch Hunger bekomme. Daher vielleicht besser, die Energie in Form von (verbrennbaren) Fetten zu sich zu nehmen.

    Werde es ausprobieren!

    • David Seitz says:

      Hallo Ralf!

      Du hast schon Recht: Viele Kohlenhydrate bringen mehr den schnelle Schub, der dann wieder abebbt – aber ich glaube nicht, dass der Bulletproof Coffee wirklich länger wirkt. Halte das vielmehr für ein Placebo, ausgelöst durch den anfänglichen Kick. Aber teste doch mal selbst, bin gespannt was du erlebst.

    • Genau. Ein weiterer Grund, welcher im Artikel nicht richtig beachtet wurde ist die Abwesenheit jeglicher Kohlenhydrate. Ein klassisches Frühstück mit viel Kohlenhydraten löst eine Insulinspitze und viel Energie aus. Allerdings auch danach ein schneller Insulinabfall und dadurch Energielosigkeit sowie Essensanfall .

      Deshalb ist der Vorschlag des Autors stattdessen Yoghurt, Müsli und Brötchen aus meiner Sicht so nicht richtig

  • Auf dem Weg! says:

    ich bin völlig bei Ralf – Ich beschäftige mich seit vielen Jahren mit Ernährung und probiere alles was mir sinnvoll und plausibel erscheint an mir selbst aus! Das sog. gute Frühstück (viele KH (Obst, Müslis, etc.) viel Tee, etc.) war über mehrere Jahre, bis Oktober 2014 mein tägliches Procedere – war nicht ganz schlecht. Seit Anfang November 2014 teste ich BP-Coffee zum Frühstück und möchte diesen nicht mehr mießen – meine Energieknicks knapp vor Mittag sowie am späten Nachmittag kommen nur noch selten vor! Klar ist, dass man durch den BP-Coffee den Großteil der KH zum Frühstück ersetzt! Der tägliche Apfel kommt halt etwas später zum Einsatz – durch das Fett im Körper dürfte aber auch die Fructose nicht ganz so schrecklich in den Blutzucker einfahren!
    Zum Schluss noch etwas zu den Ernährungsexperten, egal wie sie heißen – je mehr es gibt desto ungesünder bzw. blauer wird die Bevölkerung, dass dem so ist, ist aber auch völlig klar, es ist doch ihr Geschäft!!!

  • Leb Dich fiit says:

    Ich bin seit ca. 3 Monaten auch Anhänger des Bulletproof Coffees und habe ihm auf meiner Internetseite einen Podcast gewidmet. Leider wird der Kaffee immer nur einzeln dargestellt, ist er doch eigentlich ein Teil der Bulletproof Diät. Diese ist eine Low Carb High Fat Diät – von der die wenigsten Ernährungsexperten begeistert sind, da sie – gesteuert von der Ernährungsindustrie – häufig noch überholte Ansichten über Fett haben. Nach Low Carb und viel Eiweiß kommt nun langsam eine Ketogene Ernährung „aus Amerika“.

  • Zunächst erschien mir der neue Hype um den Bulletproof Coffee recht plausibel, da ich es schon lange aus der ayurvedischen Ernährungslehre kannte, Ghee (reines Butterfett) dem schwarzen Tee beizumischen. Da (nur gesundes!) Fett alleine nicht Dickmachend ist und viele Stoffe erst durch Fette effektiv im Körper aufgenommen werden können, finde ich den Ansatz nachvollziehbar. Es ist dabei sicher wie bei vielem anderen auch: geht der morgendliche Bulletproof Coffee mit einer allgemeinen Ernährungsumstellung einher (was sicher meist der Fall ist) lässt sich schwer sagen, woher nun die wundersame Wirkung kommt. Und ja, unser Freund Placebo ist sicher auch nicht unbeteiligt 😉

  • tom arusha says:

    Man kann nur jedem empfehlen, es selbst auszuprobieren und den sogenannten Ernährungsexperten nichts, aber auch gar nichts zu glauben. Nach langer Odyssee bin ich beim IF und auch beim bpc angekommen. So fit und gesund war ich seit Jahrzehnten nicht mehr. Ausprobieren und selbst ein Bild machen!

  • Christoph says:

    Ich finde Du bist mit einem sehr negativen Mindset an die Untersuchung herangegangen (Marketing-Hype etc.). Ein gut durchgeführtes Marketing bedeutet nicht, dass das dahinter stehende Produkt schlecht ist, auch wenn das in Deutschland die typische Reaktion ist.

    Dass ein typischer Ernährungsexperte von einer Diet mit hohem Fettanteil abrät war sowieso klar, schließlich orientieren die sich am bestehenden Kohlehydrate-Paradigma, das zur Verfettung der westlichen Welt geführt hat.

    In deinem Artikel steht nichts von Ketose, die bei der BPD eine enorm wichtige Rolle spielt.

    Du schreibst, dass Du müde und antriebslos aufstehst. Ok. Ich stehe jeden Wochentag um 05:00 Uhr auf und fühle mich dabei super und energiegeladen und das obwohl ich permanent gegen den Rat Deines Ernährungsexperten verstoße.

  • Was für ein blöder Artikel. Alles funktioniert genauso wie es gehyped wird und das sogar bei einem Skeptiker.
    Trotzdem ist das alles angebloch Blödsinn weil irgendein dahergelaufener “Ernährungsexperte” das behauptet.
    Sehr witzig.
    Hier ist eher wieder die typisch Deutsche Mentalität der Grund an wirklich Allem, egal wie positiv es ist, etwas Negatives zu finden. Und wenn man nichts Negatives finden kann, dann muss es zumindest Blödsinn oder falsche Versprechenn sein.

    Macht doch einfach weiter wie bisher. Fresst “gute Kohlehydrate”, bekommt Diabetes und gut ist.
    Deutschland und die westliche Welt wird immer Fetter. Also macht weiter wie bisher. Ist ja offenbar alles richtig so.
    Bloß nichts ändern denn das ist ja anstrengend…

  • Hallo zusammen,
    Habe mir auch den Bulletproof Kaffee entsprechend der Anleitung im Buch zubereitet.
    Da ich jeden Morgen ausgiebig frühstücke und einen Capuccino dazu trinke, merkte ich überhaupt keinen Unterschied zu anderen Tagen. Im Gegenteil, ich verbrachte den Morgen auf der Toilette, wahrscheinlich durch den hohen Fettgehalt des Getränks. Ich gehöre wahrscheinlich nicht zur Zielgruppe.

    • Bei vielen wirkt Kaffee an sich verdauungsanregend. Daher nicht ungewöhnlich das du danach auf dem Klo hingst. Könnte ansonsten auch sein das du eine leichte Laktoseintoleranz hast. Habe ich auch. Bisschen mehr Laktose und es haut schon mal durch. In Butter ist schließlich auch Laktose enthalten.

  • Es muss das ganze Konzept
    Gesen werden nicht nur ein teil das ist typisch für die Medien alles schlecht machen aber nur die Helfte erzählen

    • stimmt.
      Mir geht es damit echt super.. kann ohne Ermüdung 12 bis 15 Stunden arbeiten, 20cm Bauchumfang verloren, und und und
      Lass sie doch schreiben was sie wollen.
      WER HEILT HAT RECHT!

  • Ich freue mich jedes mal herrlich darüber, wie eine Katze versucht ein Maus zu fangen , und dann am ende vom Hund gebissen wird!
    Dieser Artikel ist so viel wert wie meine Meinung die ich hier zu habe, nämlich nichts!
    Wenn man sich schon die Mühe macht sich über ein Produkt zu äussern, welches recht unbekannt ist, dann sollt man sich schon etwas genauer damit befassen, bevor man damit im INTERNET ein BLOG eröffnet!
    Aber dank dir und deinem Professor Hastig von der Altspacken Universität (der wahrscheinlich ein alter Kommilitone von dir ist) hast du die welt gerettet vor dem Wahnsinns des BPC !!! vielen dank für nix, und eine der dümmsten Selbsttest der Geschichte!
    Ketose ist der Hauptbegriff, und nicht der Kaffee! schreib mal darüber damit du auch die ganze Sache abrundest und auf den Punkt bringst!

  • Ich bin begeistert von BPC. Bei einem normalen Frühstück kommt bei mir nach 3 Stunden spätestens der Heißhunger. Nicht so bei BPC. Ich praktiziere das intermittierende Fasren und komme mit dem BPC locker bis 15.00 Uhr, wobei mein Gehirn richtig leistungsfähig ist und keine Müdigkeit aufkommt. Viel Wasser dabei trinken hilft. Und auch der Heißhunger am Abend ist deutlich geringer, wenn man – und das fehlt in dem Artikel dann leider vollständig – den Rest des Konzeptes beachtet.
    Soviel von einem, der es macht.

  • Der Artikel ist super schlecht geschrieben und der so genannte Ernährungsexperte hat nicht viel cleveres von sich zu geben gehabt. Hinter der ganzen BPC Geschichte steckt viel mehr als nur ein Hype. Nahrungsaufnahme funktioniert nicht mathematisch, sondern biochemisch. Die Hormone regulieren das Gewicht und auch die Gewichtsverteilung so wie letztlich die Gesundheit. Das Alternativfrühstück auf der Basis von KH ist genau das, was die westliche Welt krank macht. Dafür floriert um so mehr die Ernährungs- und Pharmaindustrie. Toll, wenn ein so genannter “Hype” mit so einem sensationsgeilen Stil auf der Grundlage von unhaltbaren Halbwahrheiten auseinandergenommen wird… Das bringt uns echt weiter. PS: ich habe das Thema studiert und habe zufälligerweise ziemlich viel Ahnung davon!

    • David Seitz says:

      Kannst du mir in ein paar Sätzen zusammenfassen, was so falsch ist? Bin gerne bereit da Sachen zu relativieren, sofern ich es verstehen kann. Hier wird gerne kritisiert, aber wenig erklärt was denn nun wirklich dahinter steckt.

  • Dein Artikel basiert auf der bekannten Ernährungspyramide. Die besagt zB das zu jeder Hauptmalzeit eine Portion Kohlenhydrate eingenommen werden soll. Kohlenhydrate mit Stärke sind grob gesagt für den menschlichen Körper ncihts anders als Zucker in Form von Glucose. Zu was für Krankheiten das in dem Übermass führt ist offensichtlich. Fettleibigkeit, Übergewicht, Demenz, Herz- Kreislaufgeschichten usw usf. Führt alles zu weit. Darum verstehe ich diejenigen sehr gut die sich ein bisschen “pissed” fühlen, wenn man wie Du einfach ein Schlagwort wie BPC aus dem Kontext reisst und das Ganze als Spinnerei abtut. Mach dich ein bisschen schlau über Ketose und was der Effekt davon ist. Auch in welcher Abhängigkeit Hormone wie Insulin, Cortisol, Ghrelin und Leptin stehen. DASS wäre mal ein interessanter Artikel. Sorry wenn das jetzt arrogant rüber kommt, ist nicht so gemeint.

  • Ich trinke für mein Leben gerne “Butterkaffee”, wenn der meine wohl auch kaum den Ansprüchen eines “Bulletproof Coffee” entspricht. Bei mir ist es frisch gemahlener Kaffee aus der AeroPress, drei Teelöffel Irische Butter, aber dann natürlich mein geliebter Zucker und der Milchschaum oben drauf. Mit irgendwelchen Abnehmwünschen habe ich bei meinem chronischen Untergewicht (45 kg/168 cm) verständlicherweise wenig am Hut – ich habe mit dem Butterkaffee angefangen, weil es eine gute Möglichkeit war, schnell noch ein paar Zusatzkalorien einzufahren.

    Geblieben ist der Butterkaffee, weil er einfach himmlisch schmeckt, lecker und cremig. Das erklärt sich vermutlich daraus, daß Fett ein bewährter Geschmacksverstärker ist. Ein reduziertes Hungergefühl oder eine verstärkte belebende Wirkung konnte ich, ehrlich gesagt, noch nicht feststellen. Das könnte natürlich auch am Zucker liegen, am Milchschaum oder am fehlenden MCT-Öl – das ruiniert ja vermutlich das ganze System.

    Allerdings frage ich mich, wieviele Leute ihren Butterka… verzeihung, Bulletproof Coffee einfach nur trinken, weil er lecker ist. Und wenn man so etwas Leckeres auch noch mit irgendeinem schicken, topaktuellen Gesundheitshype verkleiden kann, dann ist das doch klasse… 😉

    Aber vielleicht bin ich ja einfach nur oberflächlich.

    p.s.
    Kokosöl im Kaffee habe ich noch nicht probiert, aber man kann’s ja mal versuchen, immerhin wären das auf jeden Fall noch ein paar Kalorien mehr. Vorausgesetzt natürlich, es schmeckt – für mich von jeher das einzig wirklich ausschlaggebende Argument.

  • Lieber Autor des Artikels,

    vielen Dank für den interessasnten Artikel. Auch wenn ich andere Meinung bin so bin ich immer Glücklich über solche Denkanstöße!
    Ich lese derzeit das Buch zu diesem Thema und finde es hoch interessant. So ist der BPC hier nur das sexy Aushängeschild der kompletten Erhnährungsdenkweise. Viele Sachen die nach meinem Dafürhalten Sinn machen sind Teil dieser Ernährung. So wie: Wenig/kein Gluten, Wenig/keine Fructose, Wenig/keine ungesättigten Fettsäuren (wenn dann Olivenöl), Wenig/keine Milchprodukte und vor Allem sollten wir mit Schimmelbelastungen in vielen Lebensmitteln rechnen…………….
    Ich trinke seit 4 Wochen jeden Morgen einen BPC und meine Hungeratacken sind nahezu weg. Drei Kilo sind auch weg, das liegt aber bestimmt nicht am Kaffee selbst sondern, dass ich in der Firma nicht mehr zu jedem Keks greife der mir über den Weg läuft. Wenn ich noch weitere 4 Kilo abnehme komme ich vielleicht wieder auf einen BMI von 25, das wäre toll. Ich bericht in 4 Wochen noch einmal.

    Gruß

    N.

    PS. Es handelt sich aber hier entgegen vieler Anmerkungen nicht um eine ketogene Ernährung!!!

  • Hans Greiner says:

    Würde sich denn das lästige Hungergefühl auch einstellen wenn ich den Kaffee nur mit Kokosöl trinken würde & auch die Energie steigen ?

    • Ich trink meinen Kaffe seit mehreren Monaten mit einem Teelöffel Kokosöl. Hunger bleibt recht lange aus und kognitiv hat sich seit dem auch was getan.

  • Meine persönliche Erfahrung und Gegenstellung.
    Trinke jeden Morgen zwischen 7h und 11 h 3 bis 4 Tassen davon.
    Außerdem Aminosäuren, Vitamine und Lecithin, die ich für meine angeschlagene und runter gewirschaftete Gesundheit, brauche.
    Habe keinen Hunger bis 17h/18h. Müde war ich davon nur die ersten 2-3 Tage, bis der Körper umgestellt hat. Ansonsten fit und leistungsfähiger als ich je war.
    Danach esse ich recht fettreich, ketogen.
    Trinke Ginseng und Zistrosen Tees, über Tag verteilt um die 3 Liter, manchmal auch mehr. Abends spät noch ein Glas Wasser mit Sango Meereskoralle.

    Fazit nach 3 Monaten und nach wiederholten Besuchen bei 3 verschiedenen Ärtzen (Internist, Frauenarzt, Orthopäde) :
    Schilddrüse wieder in Ordnung!
    Leberwerte Top, von ursprünglichen Vergrößerung nicht die Spur!
    Zyste am Eierstock 6cm, gabs die überhaupt?
    Kniegelenk, angeblich angegriffen bzw. abgenutzt, zeigt lediglich ein paar schwache Risse. Tut nicht mehr weh, knackst auch nicht mehr.
    Gewichstabnahme 18 Kilo, wieder Normalgewichtig!

    Gesunden Fetten zu verdanken, besonders MCT Öl (Meine Salatdressings bekommen auch reichlich davon)!
    Fast 7 Flaschen (je 500ml) in 3 Monaten weggefüttert! 😉

    Unser Körper kann so ziemlich alles, wenn man ihm das gibt, was er braucht.
    Wir bestehen aus Wasser, Fett und Proteinen, salopp gesagt. Kohlenhydraten Anteil ist minimal, selbst Mineralienanteil ist um mehrfaches größer! Also – einfach aufhören den Körper mit Kohlenhydraten zu überfördern.
    Dann hören endlich die Volkskrankheiten auf, die in den letzten 30 Jahren explodiert sind.
    Unter anderem auch dank unfähigen Ernährungsberatern und Ärzten, die Symptome mit schädlichem Pharma behandeln, statt nach Ursachen zu suchen.

    • chaoskoeppsche says:

      Hallo A.B..

      Wow, das klingt interessant! 🙂

      Schilddrüse “in Ordnung” – was war da im Argen, wie wurde geprüft und wie soll das binnen 3 Monaten in Odnung geraten sein? Ich tippe mal blind auf eine Unterfunktion …?

      Hast du mit all dem parallel begonnen, also BPC plus Nährstoffe & Co.? Finde ich immer schwierig, dann die wirksamen Faktoren auszumachen & teste gerne mit Abstand.

  • Karl-Heinz Baumann says:

    Wenn sich die kochfaulen Menschen in diesem Land den Hafer, als heissen Frühsrühstücksbrei(gemahlener Nackhafer) mit Zimt, Ingwer, Kardamom, Schwarzkümmel, Weihrauch, Honig, Nüssen, etwas Butter und Sahne zu Gemüte führen würden, wird man getrost auf das Mittagessen verzichten.

  • Der Sinn bei vielen BPC-Jüngern ist es eine bessere Kohlenhydrat-Bilanz in eine High-Fat-Low-Carb Ernährung zu bekommen. Denn bei 20-30g KH am Tag bleibt dann 1/3 mehr KH für den Rest des Tages und das ist großartig.

  • Bildzeitungsniveau
    Ich habe damit 20cm Bauchumfang in 4 Wochen verloren.. was ich trotz intensiven Sport und sonstigen Ernährungslügen der DGE und des Mainstreams noch nie geschafft habe.
    Statt einfach darüber zu schreiben, sollte man es immer selber probieren…

  • Interessanter Artikel. Fazit bleibt für mich trotzdem: Bulletproof Coffee wirkt. Und selbst wenn es reinster Plazebo-Effekt ist, dann lasst uns den Plazebo-Effekt nutzen.
    Ich selber trinke keinen Bulletproof-Coffee und bin auch kein Anhänger. Wenn es jedoch wirkt (wie dieser Artikel im Grunde bestätigt), dann lasst uns das doch nutzen.

  • Christian says:

    Hallo zusammen,
    ich bin Grundsätzlich jemdn der sich durchschnittlich Gesund ernährt. Morgens kaffee Obst Gemüse und auch Quark , was man eben so isst.
    Ich habe wegen des intermittieredem Fastens heute das erste mal einen Bullet Proof Coffee zu mir genommen.
    Ich kann nur sagen, ich habe NICHTS erwartet. Ausser den Hunger zu überbrücken.
    Ich wurde überrascht als ich nach einer Zeit , lasse ziwschen 15 und 30 Minuten sein richtig geistig richtig wach wurde. Deutlich fitter als nach einem normalen Frühstück, wenn ich einen weniger guten tag habe. Mal sehen wie es weitergeht.
    PS es bleibt bei mir zur Überbrückung und zur Gewichtsreduzierung Mal sehen wies nach längerer zeit aussieht. Der erste BPC hat mich
    positiv umgehauen, und ich habe lediglich Sahnefett(Bio) verwendet weil es ausgeklumpt war.

  • Laura Wallraf says:

    Ich habe selten so einen unreflektierten Artikel gelesen.
    Müsli, Brötchen? Als Alternative? Zucker und Weißmehl? So, wie wir in Deutschland frühstücken ( Leberwurst, Blutwurst, Fleischwurst, Käse), kommen wir locker jeden Morgen auf diesen Fettgehalt. Und DAS Fett ist sicher nicht gesund. Dazu H-Milch im Müsli, am besten noch fettreduziert.
    Man sollte es begrüßen, dass es endlich eine Alternative gibt, die den Insulinspiegel in Schach hält. Leider gibt es immer wieder Leute, die keine Ahnung haben und das dann im Internet veröffentlichen. Schade.

    • Da konnte ich mich auch fast weghauen xd Was ist das für ein Ernährungsexperte?

      Ich bin gerade bei der Recherche zu BPC und bin dabei auf ihren kuriosen Artikel gestoßen. Der Titel lässt schon vermuten, dass BPC eher schlecht wegkommt. Aber warum sage ich “kurios” ? Weil es mir ehrlich gesagt relativ schwer fällt viel überzeugend Negatives zu dieser Praktik zu finden. Und die Berichte (Kommentare) sind eher positiv davon angetan.

  • Erik Platen says:

    Auch wenn er zum Liverstylegedöns deformiert wurde.
    Diese Art zu Frühstücken hat ihre Sinnhaftigkeit.
    Fett ist ein Langzeitenergieträger der im Gegensatz zu Zucker und Kohlehydraten(Turbokurzzeitenergielieferanten) den Blutzucker nicht erhöht..
    Zudem frieren Menschen die genügend Fett zu sich nehmen im gegensatz zu “Zuckerfressern”nicht so schnell.
    Dazu kommt ,dass der Wanst nicht so Vollgefressen ist,dass man bald wieder auf’s Klo muss.
    Das macht das Zeug gut geeignet für Menschen die im Anschluss längere Zeit draussen körberlichen Belastungen ausgesetzt sind,die sich bewegen und keinen vollgefressenen Bauch gebrauchen können.
    Bergsteiger,Tourengeher,Trekker,Diabetiker,
    Bauarbeiter,Waldarbeiter, usw.

  • Hallo, also ich kann nur sagen das ich diese Art zu frühstücken nicht mehr missen möchte. Ich trinke seit Februar. 17 jeden Morgen einen PBC habe gleichzeitig meine Ernährung umgestellt und bin zurzeit 6 kg leichter.

  • Rene Schmitz says:

    Bulletproof Coffee(BPC) kann natürlich nur mit der entsprechenden Ernährung funktionieren. Eine Ketogene Ernährung liefert die richtige Basis um BPC umzusetzen. Es wird von den Medien gehypet, dass es Wunder wirkt ohne was zu tun. Das dass nicht stimmt ist klar. Kleines Beispiel:
    Ein Fitnessstudio steigert den Muskelaufbau als Behauptung. Das man sich natürlich nicht reinsetzen kann und zugucken kann, wie die Muskeln aufgebaut werden, ist jedem klar.

    Ähnlich ist es beim BPC. Nimmt man das ganze Paket wie z.B. die angepasste Ernährung wirkt er wie er wirken soll.

  • Endlich Kommentare gefunden. Überalll im Internet so viele Artikel über Butterkaffee und gar keine Kommentare über die Erfahrung. Ich mach das auch seit 4 Tagen und bin voll begeistert. Hab sehr viel Energie und Power, jogge so leicht, ohne müde zu werden. Bauchumfang etwa kleiner geworden. Mache weiter!

  • Zu den älteren Semestern gehörend, war ich vor ca. 3 Jahren zunächst skeptisch. Denn mehr als sechs Jahrzehnte gelebtes Leben – da habe ich doch genug Wissen und Erfahrung gesammelt, dachte ich, zumal ich immer gesundheitsbewusst unterwegs war. Das beste Frühstück ever ist für mich seit meinem ersten Test der Bulletproof Coffee, energetisch und insgesamt. Meine Gelenke zum Beispiel danken mir, dass ich den Tag damit beginne und den Kohlenhydrat-Anteil in meiner Ernährung reduziert habe, vor allem den Getreide-KH. Sensationell!

  • Barista-Sebastiano says:

    Ciao Ragazzi, was macht ihr nur mit dem Caffe, ich hab schon vieles an Rezepte und Ideen gelesen, aber für mich ist Caffe schwarz, eine richtige Espressi nach italienische Tradition.

  • Na ja Bullteproof Kaffee kann eine Dunnheit sein, Kann aber auch genau das bringen was er soll.
    Wenn man weiss was man macht und wie der Energiehaushalt funktioniert dann ist das eine super Sache. Wenn man denkt es ist die Wunderwaffe und sich zusätzlich zur normalen Ernährung einfach noch einen Bulletproof rein kippt ist das natürlich kontraproduktiv.

    Ich ernähre mich Ketogen. 6 von 7 Tagen und habe ein mal pro Woche meinen klassischen Carboload Tag. Dadurch ist mein Körper sehr schnell in der Lage auf Fettverbrennung umzustellen. Also 6 Tage pro Woche gibts den Bulletproof zum Frühstück und am Sonntag gibts Croissants oder Toast mit Marmelade und einen normalen Kaffee.
    Bei der ketogenen Ernährung ist der Bulletproof Ideal um die Ketose in Schwung zu bringen und beim Frühstück schon die ca 30% des täglichen Kalorienbedarfes und den in der Ketogenen Ernährung erhöhten Fettbedarf zu decken.
    Wie alles in der Ernährung viele Wege führen nach Rom wenn man weiss was man macht klappts wenn man Blind an Methoden glaubt die man nicht versteht besteht die Gefahr dass es nach hinten los geht.

  • Mag alles stimmen was der Doc da erzählt hat, allerdings fehlt hier ein sehr wichtiger Aspekt der nicht angesprochen wurde. Dieser Kaffee dient in erster Linie zum abnehmen in Kombination mit einer ketogenen Diät. Darauf wird nämlich überhaupt nicht eingegangen u. gerade das ist der hauptsächliche Aspekt bei diesem Getränk. Im übrigen wirkt dieser auch nur in Ketose. Menschen die sich normal ernähren u. Kohlehydrate zu sich nehmen, sollten tunlichst auf auf solche Fettbomben verzichten. Denn da wird das Fett eben eingelagert u. erstmal die Kohlehydrate verbrannt. Etwas was sicher in Bezug auf Gewicht nicht gewünscht wird.

  • Ich verstehe, dass dich die Art der Vermarktung stört
    Mich auch. Aber die stört mich bei ganz vielen, wesentlich schlimmeren Ernährungsratgebern auch

    Fakt ist, der Kaffee ist lecker, schadet nicht… Warum abraten, was spricht gesundheitlich dagegen?
    Nichts. Also… Jeder wie er mag,
    für mich in erster Linie lecker

  • Ich glaube beide Seiten haben nicht unrecht. Vielleicht hat aber auch Sven David Müller keine Ahnung. Ernährungswissenschaftler sind oft Menschen, die in der Uni von anderen Menschen Sachen lernen, die sie nie selbst durch eigene Studien überprüft haben. Es wird so viel übernommen ohne es zu checken. Ja – vielleicht ist der BulletProof Kram wirklich eine gute Marketing Kampagne. Ein Wundermittel ist es sicher nicht, sondern eine andere Art an die Ernährung ran zu gehen. Aber als Ernährungswissenschaftler Joghurt zu empfehlen disqualifiziert ihn für mich jetzt schon.

  • Bitte selbst ausprobieren. Es funktioniert auch wenn man sich einen Smoothie aus Brokkoli, Spinat, Kokosöl und Walnüssen reinknallt. Ich bin Kraftsportler und stelle von Zeit zu Zeit auf Keto um. Der BPC alleine gehört in ein gesamtes Ernährungskonzept und ist vor allem schnell gemacht. Bei mir hält der Kaffee den Hunger nicht so lange ab, aber das hat eher was damit zu tun das ich 105 kg wiege und sonst wesentlich mehr Fett am morgen esse. Bei einer Normalgewichtigen oder einfach übergewichtigen Person kann der BPC schon lange das Hungergefühl fernhalten.

  • Vielen Dank für den Artikel. Manches erscheint einleuchtend. Ich selbst trinke den Kaffee auf diese Weise seit drei Wochen, verwende selbst gemachtes Ghee und gutes Kokosöl.. Mir ist er sehr verträglich und angenehm. Auf Milch im Kaffee reagiere ich mit Übelkeit, Zucker macht rasch wieder müde und durch Hafermilch habe ich rasch 3 Kilo zugenommen. Also ist das eine super Alternative… ganz ohne Hype und Placebo. Um 11:00 frühstücke ich dann gesund und gut. Angenehm: 1,5 Kilo sind wieder weg… besonders der Bauch fühlt sich wirklich erleichtert an. Gutes Körpergefühl. Fazit für mich: perfekte Lösung! …. ohne Hype und mit schlichter Sachlichkeit betrachtet. 🙂

  • Nett geschrieben, aber das alles entscheidende Detail komplett ausser Acht gelassen.
    Der BPC kommt aus der ketogenen Ernährung. Sprich, durch den Verzicht auf Kohlenhydrate, kommt man die die Ketose und der Körper wechselt in den Fettstoffwechsel.
    Es wird also nur noch Fett im Körper verbrannt und man hat unendlich Energie. Da ist das beste Frühstück für mich der BPC, mit 30g Weidebutter, 20g Kollagen aus Weidehaltung und 10g MCT-Öl. Damit bin ich bis mittag satt.
    Der BPC macht also nur Sinn, wenn man auch in der Ketose ist.

  • Hallo, mal ganz im Ernst. Ich befinde mich in der Keto und muss sagen das ich die damit verbundenen Leistungseinbußen damit in den Griff bekommen konnte. Ist nicht für jede Person geeignet, aber
    dieser Beitrag zeigt mal wieder Intoleranz, Neid, Tellerranddenken und bildungsfremdes Verhalten. Deshalb fließt seither dieser Beitrag exemplarisch in meine Kundenberatungen ein für alles offen und auch kritisch gegenüber Haltern zu sein und auszuprobieren.
    “Alles hat einen Sinn auch wenn er vorerst unsinnig erscheint”
    In diesem Sinne…
    BPC- Tassen hoch 🙂

  • Mir ist unklar, wie du drauf kommst, dass man 80gr Fett für Bulletproof-Kaffee vorgeschlagen haben soll. Wo hast du das gelesen? Man schreibt meistens von 25gr Fett. Ich persönlich finde das auch zu viel. Ich bin kein Experte und möchte hier nicht etwas Falsches vorschlagen, kann aber berichten, dass BP-Kaffee mit nur 10gr Fett (5gr Butter, 5gr Kokosbutter) völlig ausreichend ist, um den ähnlichen beschriebenen Effekt zu haben. Ich habe das Gefühl, dass BP-Kaffee (ja, bin völlig bei dir dass es eine Marketing ist, aber gibt es einen einzigen Ernährungsweg, was nicht-Marketing ist?) eher personenabhängig ist. Ich nehme BP-Kaffee aus einem etwas anderen Grund und mir hilft es. Wenn ich z.B normal frühstücke wie früher, so fühle ich mich (warum auch immer) unmittelbar danach müde und schläfrig. Nicht selten ist mir passiert, dass ich nach dem Frühstück wieder ins Bett gegangen bin und ja nochmals weiter geschlafen habe (ich meine das ernst). Fazit: Tag verpasst, Arbeit verpasst, sogar Prüfungen verpasst :)). Das BP-Kaffee (nur mit 10gr und nicht mit 80gr wie du es geschrieben hast) nehme ich aus zwei Gründen. Das Eine ist, dass ich danach nicht mehr schläfrig fühle und den Tag nicht mehr verpasse, in dem ich nochmals ins Bette gehe. Das Andere ist, dass ich dadurch das Essen um 2 bis 3 Stunden verschieben kann. Wie gesagt, ich benutze nur 10gr Fett dafür und es reicht völlig aus. Ich bin 1.81 cm und 83 kg. Ich nehme c.a 1gr Fett pro Körpergewicht. Daher glaube ich nicht daran, dass es für mich gesundheitsschädigen wäre, wenn ich in der Früh 10gr Fett (ja ich wiege es mit Waage 🙂 ) mit Kaffee zu mir nehme und 2 bis 3 Stunden später esse. Den restlichen Fett von 75gr nehme ich normal über den Tag verteilt. Ich glaube, das alles liegt daran mit welcher Motivation man es zu sich nimmt und wie man es macht. Es ist stark personenabhängig. Bei mir hat es auf mein sonst “ständiges Schlafen Wollen” positiv bewirkt. Vielleicht ist es auch nur psychologisch. Aber solange es positiv ist, darf es für mich auch psychologisch sein. Zum Schluss: Was ich hier geschrieben habe ist nichts Wissenschaftliches und basiert nur auf meine eigene Erfahrung. Vielleicht mache ich etwas völlig Falsches und werde bald sterben. MfG…

  • Leider sehr einseitige tendenziöse Berichterstattung. Zu einer guten Recherche gehört mehr als die Befragung eines Wissenschaftlers.
    Und das Wort “ekelhaft” gehört wohl eher nicht zu einer vertrauenswürdigen Aussage .
    Man muss den Bpc in Zusammenhang mit der ketogenen Ernährung und/ oder dem Intervallfasten setzen. Dann erfüllt der bpc absolut seinen Zweck. Mache letzteres seit 2 Jahren und es ging mir noch nie besser. Man muss sich gründlich mit der Biologie des Körpers auseinandersetzen um zu verstehen dass dieser permanente Verdaungsmodus, den wir durch permanentes Futtern, fahren eine Katastrophe für den Körper und Geist ist. Frühstück, Mittag Abendessen dazwischen noch ein paar gesunde Snacks. Alles frisch und toll zubereitet. Das wird uns immer erzählt. Das ist aber falsch. Wir sind nur am verdauen und deshalb müde und unkonzentriert ( spätestens 2 Stunden nach Einnahme der letzten Mahlzeit. Oh und dann kommt ja schon die nächsteMahlzeitum die Ecke). Ich bin kein Anhänger von David Asprey aber vom bpc und absolut überzeugte vom Intervallfasten. Man merkt nach der Umstellung sehr schnell wozu der Körper eigentlich in der Lage ist und vor allem zu was er bestimmt ist. Und das ist nicht permanentes Verdauen mag es auch noch so gesund sein.

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