Das erste Thai-Bowl-Restaurant in Europa: Das naum in der Maxvorstadt

In München herrscht ein reger Kulinarik-Dschungel, durch den sich kaum jemand so wirklich durchschlagen kann. Letzten Sommer haben wir es uns zur Mission gemacht, den Wald ein wenig zu lichten – und mal hinter die Kulissen der neuen Weinläden, Cafés, Pop-Up-Stores und Buden zu schauen. Entstanden ist hieraus Munich Food Stories, ein Abenteuerspielplatz für Freunde des guten Geschmacks. Wir besuchen nicht nur alteingesessene Institutionen Münchens, sondern vor allem die Frischlinge im Gastro-Game. Einer unserer neuen Lieblingsplätze – nicht nur, weil die Einrichtung so schick ist! – ist das naum. Hier gibt’s Thai-Bowls, maximal gesund und direkt im Museumsviertel. Was hinter den „Magic Noodles“ steckt, die verwendet werden, seht ihr hier im Video!

Einmalig in Europa – Thai-Bowls im naum

Thailändische Küche in Bowl-Form ist bisher noch eine echte Seltenheit. Nicht nur selten, sondern im wahrsten Sinne des Wortes einmalig! Gründerin Mayuree erzählt uns, dass das naum tatsächlich das erste Thai-Bowl-Restaurant in ganz Europa ist. Bestätigt uns so auch unsere kurze Google-Recherche. Fest steht: Im naum findet man außergewöhnliche Kombinationen, Geschmacksrichtungen und Zutaten, die zusammen ein Stück thailändische Küche schick angerichtet als Bowls nach München bringt. Gesund sind diese auf jeden Fall auch! Das war Mayuree eine große Herzensangelegenheit.

Sie selbst beschäftigt sich ausgiebig mit dem Thema gesunde Ernährung und bezeichnet sich als passionierten „Foodie“. Bei der Entwicklung ihrer Bowls spielten klassische Gerichte der thailändischen Küche eine Rolle, wie beispielsweise das „Chicken Laab“. Wichtig für eine große Portion Geschmack sind vor allem die typisch thailändischen Zutaten wie Zitronengras, Kaffirlimettenblätter oder Galangal, also thailändischen Ingwer. Mit in die Bowl dürfen im naum aber auch Zutaten, die man klassischerweise nicht der thailändischen Küche zuschreiben kann wie Sojabohnen, Cranberrys, Avocado oder geschrotete Leinsamen.

Die Magie in der Schüssel

Alle Gerichte sind laktose- und glutenfrei und können nach Wunsch auch vegan zubereitet werden. Eine große Besonderheit, die man in München lange auf Menü-Karten suchen muss, sind Shirataki-Nudeln. Mayuree nennt sie auch „Magic Noodles“. Magisch, weil sie vor allem für Low-Carb-Fans interessant sein könnten! Sie werden aus der Konjakwurzel hergestellt und enthalten keine nachweisbaren Kohlenhydrate. Nichtdestotrotz machen die Bowls im naum alle so richtig satt und zufrieden – nicht umsonst heißt „naum“ übersetzt „trösten“. Im naum bekommt man deshalb quasi die Magie in der Schüssel serviert, so konservierungsstoffarm, gesund und nährstoffhaltig wie nur möglich – Magie, nicht Maggi.

Von der Redaktion ins Restaurant

Wenn Mayuree eine Bowl nach der anderen zusammenstellt, weil die Schlange in der Barerstraße zur Mittagszeit immer länger wird, kommt man gar nicht auf den Gedanken, dass ihre Profession ursprünglich eine andere war. Die Verbundenheit zu Thailand liegt bei ihr allerdings klar auf der Hand. Sie ist in Thailand geboren und ihr Herz schlägt stark für die Landesküche. Ihre Familie stammt aus dem Süden des Landes, wo ihre Großeltern selbst Reis anbauten und Rinder züchteten. Und obwohl der Bezug zur Landeskpche seit jeher bestand, war der Weg in die Gastronomie nicht von Anfang an klar.

Mayuree arbeitete viele Jahre in einer Redaktion, bevor ihre Leidenschaft für gutes – und vor allem gesundes – Essen sie zum eigenen Thai-Bowl-Restaurant brachte. Hinter Naum steht nicht nur alleine sie, sondern vor allem auch ihre Mutter, die praktischerweise Köchin ist. So wundert es einen auch nicht, dass die Liebe zu Essen Mayuree schon in die Wiege gelegt wurde. Gemeinsam als Mutter-Tochter-Dreamteam kreieren sie in der Barerstraße außergewöhnliche Greichte und richten Tag für Tag etliche Bowls an, die in der Nachbarschaft zur Mittagszeit so sehnsüchtig erwartet werden.

Für eine Bowl in die Barerstraße

Das naum findet ihr in der Barerstraße 38, direkt neben dem Koton, dem Möbelladen mit den schönen Sesseln, an denen man beim Spaziergang durch das Museumsviertel gerne mal länger stehen bleibt. Das naum gehört auch zum Koton – deshalb findet ihr im naum auch einige Dekostücke sowie einen Showroom! Genug Werbung an der Stelle – die Bowls gibts Montags bis Mittwochs von 12 bis 15 Uhr und Donnerstags bis Sonntag 12 bis 20 Uhr. Passt da auf, Google lügt euch bei den Öffnungszeiten an, die hier stimmen. Bestellen könnt ihr auch über wolt, manchmal dauert es mittags ein Stückchen länger – lohnt sich aber.


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