Rotwein-Risotto mit Schneiders Mele Kalikimaka: Das dritte Türchen im Weine.de Adventskalender

RISOTTO  Oft stellen mir Freunde die Frage: „Kochst du gerne mit Wein? Ich antworte dann in der Regel: „Ja! Und manchmal tu‘ ich ihn sogar ins Essen.“ Nennt den Spruch abgedroschen, aber er bringt doch noch immer den ein oder anderen zum Schmunzeln – denn es steckt einfach viel Wahrheit drin. Gerne öffne ich mir zum Kochen eine Flasche Wein und trinke ein paar Schlucke und es passiert tatsächlich oft, dass ich – sofern er mir besonders gut schmeckt – spontan einen Schuss davon auch ins Essen gebe. Meistens allerdings vergesse ich im Laufe des Rezepts, dass sich zwischen all meinen Zutaten noch ein Glas Wein versteckt, das ich mir Minuten zuvor eingeschenkt hatte. Wein trinken und mit Wein kochen funktioniert nur bei wenigen Gerichten in absoluter Harmonie.

Dieses Gericht vereint für mich Weingenuss im Glas und auf dem Teller in einer selten erlebten Symbiose. Ich gieße mir großzügig ein Glas Rotwein ein, schneide Schalotten hauchfein und erhitze meine Fleischbrühe. Genug Zeit, um mich immer mal wieder diesem herrlichen Wein zu widmen. Dünste Reis und Schalotten in etwas Butter an, bis es knistert und beobachte das Treiben in meiner tiefen Pfanne mit Wein am Gaumen. Und wenn der Zeitpunkt gekommen ist, meinen Risotto-Ansatz abzulöschen, dann ist der Rest im Glas dazu gerade Recht. Dem zweiten Glas widme ich mich noch intensiver. Der Dampf steigt mir in die Nase, ich schenke mir nochmal nach. Während meine Augen dem Kochlöffel durch die sämige Masse folgen, bin ich mit meinen Geschmacksnerven ganz bei meinem Wein. Nach und nach schütte ich etwas Fleischbrühe zum Reis und rühre stetig, so dass die Körner immer von etwas Flüssigkeit umgeben sind. Nach etwa 25 Minuten reicht ein kurzer Test – der Reis sollte noch einen minimalen Biss haben und von einer sämig-roten Masse umgeben sein. Etwas Parmesan, einen Klecks Butter, Salz Pfeffer, Zucker und ganz zum Schluss nochmal einen Schluck des guten Weins: Eine traumhafte Kombination. Wer’s ganz edel mag, toppt das ganze mit einem Klecks Crème Fraiche und ein paar karamellisierten Pecan-Nüssen.

Die Zutaten für 2 Portionen

  • 300 Gramm Risotto-Reis
  • 3 Schalotten
  • 300ml Rotwein
  • 1 Liter selbstgemachte Fleischbrühe
  • 60 Gramm Parmesan (gerieben)
  • 1 EL Butter
  • Salz, Pfeffer, brauner Zucker

Mele Kalikimaki

Der Wein

Von welchem Wein sprechen wir hier eigentlich gerade? Bei diesem Rezept war’s ein ganz besonderer: Ein Mele Kalikimaka aus dem Hause Schneider. Der Mele Kalikimaka ist ein 48 Monate lang gereifter, sehr guter Rotwein vom Pfälzer Weingut Markus Schneider, einem der bekanntesten Weingüter in Deutschland. Es gibt diesen Wein immer nur zu Weihnachten solange der Vorrat reicht. Mittlerweile ist er schon wieder ausverkauft, aber heute gibt es bei Schlaraffenwelt noch 2 Doppelmagnum-Flaschen (also je 3 Liter Inhalt) für Eure Festtafel zu gewinnen.

Mele Kalikimaka (Fröhliche Weihnachten auf hawaiianisch) ist eigentlich ein Weihnachtslied von Robert Alex Anderson aus dem Jahre 1949. Deshalb ziert das Label dieses Schneider-Weines ein klassisches hawaiianisches Weihnachts-Pin-Up im Stile der 40er Jahre. Berühmt wurde Mele Kalikimaka durch eine frühe Aufnahme von Bing Crosby und als Filmmusik von L.A. Confidential.

In herrlichem Rubinrot mit schwarzem Kern funkelt dieser Schneider Wein im Glas und enthüllt sein aromatisches Bukett. Der Wein erinnert an dunkle Kirschen und Pflaumenkompott. Ein Hauch weihnachtlicher Gewürze wie Anis und Nelke geben den Ton an, begleitet von etwas Orangenzeste. Im Mund ist der Wein schön weich und mit prägnanter, molliger Fruchtsäure, die aber nicht klebrig wirkt, sondern vielmehr einen erfrischenden Moment hineinbringt. Die kräftige Kirscharomatik des Merlot steht auch hier im Vordergrund und wird durch die feinen Holz- und Röstaromen des Cabernet Dorsa gestützt. Der Wein ist jetzt schon gut trinkbar, bleibt aber noch mindestens 5 bis 10 Jahre haltbar.

Jahrgang: 2011 (aktuell), Alkohol: 14,5% vol., Herkunft: Deutschland/Pfalz, Art: Rotwein, Abfüller: Markus Schneider, Allergenhinweis: enthält Sulfite. Inhalt: je 3 Liter.

Über weine.de

Weine.de ist ein 4 Jahre junger Weinversand aus Wiesbaden mit Spezialisierung auf Deutschwein. In 2015 wurde das Startup im Genussmagazin selection bester Händler für deutsche Weine. Der Shop führt neben Markus Schneider auch zahlreiche weitere bekannte Winzer wie Robert Weil, Philipp Kuhn, Gerd Aldinger oder Klumpp.

Was müsst ihr tun um zu gewinnen?

Beantwortet uns folgende Frage: Aus welchem Land kommt der Merlot ursprünglich? Schreibt Eure Antwort als Kommentar unter diesen Artikel oder den zugehörigen Facebook-Post. Danach werden die glücklichen Gewinner ausgelost und bekanntgegeben!

Diese Verlosung ist Teil des Weine.de Adventskalenders. Das letzte Gewinnspiel fand gestern auf culinary pixel statt und das nächste Gewinnspiel wird morgen auf dem Gourmet-Blog stattfinden. Das Schlaraffenwelt-Gewinnspiel endet am 3. Dezember um 23.59 Uhr. Der Gewinner/die Gewinnerin wird von uns ausgelost. Der/die Gewinner/in wird am 3. Dezember im Laufe des Tages per Mail oder Facebook-Nachricht informiert. Eine Auszahlung des Gewinns ist nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Schlaraffenwelt-Facebook
20 Comments
  1. Aber hallo,
    gewagtes Wein-Etikett. Gab es nicht jüngst einen Shit-Storm inklusive Sexismus-Vorwurf, weil ein Lebensmittelhersteller Pin-Ups auf seine Produkte druckte? 🙂 Na ja, egal, ich will hier ja die Frage beantworten. Und die Antwort lautet: Aus Frankreich aus der Region Bordeaux.

    Viele Grüße!
    Kai

  2. Heute noch bei mir, heute schon hier 😉 Leckeres Risotto!!
    Aus Frankreich kommt sie die Rebsorte – und so eine Doppelmagnum wäre wirklich was Feines zu Weihnachten 😀
    lg Annette

  3. Merlot stammt aus dem Bordeaux/Frankreich
    Der Mele Kalikimaka klingt sehr interessant – hoffentlich habe ich Glück und kann ihn zu Weihnachten probieren.

  4. Merlot stammt aus Frankreich aus der Region Bordeaux.
    Gerne würde ich den Wein gewinnen und meiner Mama schenken, denn sie trinkt guten Rotwein wahnsinnig gern 😉

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