Ein kolossalaler Fund: Schnitzel vom Riesenbovist

Die Natur treibt mitunter verrückte Blüten. Anders kann man den Anblick dieser gigantischen Kreaturen kaum in Worte fassen. Ein Pilz, größer als ein Fußball – schneeweiß, kiloschwer. Das beste daran: Man kann ihn essen – wie ein Schnitzel gebraten – eine rare Delikatesse. Bei Herbstspaziergängen lohnt es sich, den Blick etwas länger über weitläufige Wiesen und Weiden schweifen zu lassen. Nicht immer verbergen sich hinter den großen weißen Flecken die Katzen vom Bauernhof nebenan. Manchmal – mit ganz viel Glück – steht man plötzlich vor einem Riesenbovist.

Inhaltsverzeichnis

Riesenboviste: Giganten der Pilzwelt

Ob ihr es glaubt oder nicht: Das hier oben ist nur ein kleines Exemplar dieser außergewöhnlichen Pilzart. Riesenboviste können bis zu einem halben Meter lang und hoch werden und gut und gerne 20 Kilogramm wiegen. Aus der Ferne könnte man sie deshalb durchaus mit einem Schwan oder einem kleinen Schwein verwechseln. Jedenfalls bietet dieser Pilz genug Material, um einige Großfamilien satt zu machen, sofern ihn überhaupt jemand erkennt. Denn kaum jemand hat diesen außergewöhnlichen Pilz auf dem Genuss-Radar, dabei ist er ein vorzüglicher Speisepilz. Hat man auch nur einen gefunden, ist das Abendessen definitiv gesichert. Der Riesenbovist stammt aus der Familie der Wiesenchampignons und erinnert sowohl in Geruch als auch geschmacklich an seine Artgenossen. Dezent pilzig, mit fleischiger Konsistenz nach dem Braten und optisch sowieso ein absoluter Hammer.

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Kaum Verwechslungsgefahr

Verwechslungsgefahr besteht beim Riesenbovist kaum. Durch seine gigantischen Ausmaße unterscheidet er sich von jedem anderen Pilz. Dennoch ist Vorsicht geboten: Nur schneeweiße, junge, straffe Riesenboviste eignen sich zum Verzehr. Nur wenn der Bovist pilzig frisch riecht und im Inneren keine dunklen Verfärbung zeigt, sollte man ihn essen. Sobald er beginnt, sich  gelb-bräunlich zu verfärben und sein Geruch muffelig, harnartig ausfällt, lässt man ihn besser einfach stehen, denn dann hat er seine beste Zeit hinter sich und ist ungenießbar – giftig allerdings nicht.

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Riesenbovist: Als Schnitzel ein Genuss

Am besten schmeckt der Riesenbovist, wenn man ihn als Schnitzel zubereitet – in etwa zwei Zentimeter dicke Scheiben geschnitten. Mit Salz und Pfeffer gewürzt, in eine Eiermasse getunkt und in Semmelbröseln gewendet. Dann in Butterschmalz schwimmend ausgebacken. Ganz mutige Genießer essen ihn sogar roh, für einige Stunden mit etwas Zitronensaft mariniert, als Salat. Fest steht: Ein Riesenbovist in der Pfanne ist ein absoluter Glücksfall. Auf deutschen Wiesen zu Hause und doch irgendwie total exotisch.

Schnitzel des Riesenbovist

Ihr gehört zu den glücklichen Finder eines Riesenbovists und möchtet euren Schatz nun goldbraun paniert als Schnitzel verzehren? Nichts einfacher als das! Hier lest ihr, wie euch das grandiose vegetarische Schnitzel garantiert gelingt.
Zubereitungszeit 40 Min.
Gericht Hauptgericht
Portionen 4 Portionen

Zutaten
  

  • 1 Riesenbovist
  • 50 g Salz
  • 200 g doppelgriffiges Mehl (z.B. Wiener Grießler)
  • 300 Semmelbrösel (perfekt: aus Kaisersemmeln)
  • 1 kg Butterschmalz

Anleitungen
 

  • Die Aussenseite des Riesenbovist mit einer Pilzbürste (z.B. diese*) säuber. Da ihr voraussichtlich nicht den kompletten Pilz verbrauchen werdet, solltet ihr vermeiden ihn zu waschen, zumindest den Teil den ihr erst in den nächsten Tagen verbrauchen werdet da die Feuchtigkeit Faulen fördern kann (ihr könnt einen frischen, angeschnittenen Pilz durchaus 3-4 Tage im Kühlschrank lagern)
    Dann mit einem langen und schön scharfen Messer 4 große Scheiben des Pilzes herunterschneiden.
  • Panierstation aufbauen: Das Mehl in einen Teller geben – oder noch besser: ein Panierset* verwenden -, im nächsten die Eier kräftig verquirlen und die geschlagene Sahne unter die Eiermasse heben – in den letzten Teller dann die Semmelbrösel geben.
  • Die Scheiben salzen, in Mehl wenden, durch die Eiermasse ziehen, kurz abtropfen lassen und in die Semmelbrösel legen. Die Semmelbrösel ganz leicht anzudrücken.
  • In einer Pfanne den Butterschmalz auf etwa 170 Grad erhitzen und das erste "Schnitzel" hineinlegen. Während dem Braten die Pfanne schwenken so dass das Fett immer wieder über die obere Seite schwappt. Sobald die Unterseite schön goldbraun ist, das "Schnitzel" umdrehen und von der anderen Seite garen.
  • Sobald das "Schnitzel" von beiden Seiten goldbraun gebacken, auf einem Küchenpapier kurz abfetten lassen und sofort auf einen Teller geben und servieren, am besten zusammen mit einem frischen Gartensalat.
Keyword Pilze, Pilze sammeln, Riesenbovist, Schnitzel des Riesenbosvist, Vegetarisches Schnitzel

Pilze selbst züchten

Wüsstet ihr übrigens, dass manche Pilze ganz einfach zuhause gezüchtet werden können? Die Riesenbovist ist zwar ein ausschließlich wild wachsender Pilz, jedoch könnt ihr Champignons, Austernseitlinge oder auch Shiitake-Pilze mit der richtigen Starterkultur selbst züchten. Eine Starterkultur mit allen nötigen Anweisungen bekommt ihr zum Beispiel bei Pilzbrut*.

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Empfehlungen

Wie immer wenn es um Pilze geht, gilt: Nachschlagen, von Experten überprüfen lassen und essen auf eigene Gefahr!

Grundsätzlich solltet ihr euch auf jeden Fall ein gutes Bestimmungsbuch zulegen. Damit könnt ihr schon so einiges selber identifizieren und lernt auf jeden Fall immer einen Menge dazu. Wir empfehlen dieses Pilz-Bestimmungsbuch für den Einstieg in die Welt der Pilze und ihr könnt es bequem mit in den Wald nehmen.

Dieses tolle Buch von Andreas Gminder* ist auchabsolut empfehlenswert da es zusätzlich zu den Beschreibungen auch Rezeptinspiration bietet!

Und für alle, die sowieso schon die ganze Zeit in den Wäldern rumkraxseln, empfehlen wir dieses super praktische Pilzmesser von Opinel* mit dem ihr Dank kleinen Pinsel den Ggröbsten Dreck direkt Vorort entfernen könnt.

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Weitere kuriose Pilze

Ein Dankeschön geht an meine Eltern, die mir ihren Fund so liebevoll dokumentiert haben.


Als begeisterte Pilzesammler haben wir letztes Jahr das Glück gehabt, uns noch durch weitere kuriose Pilze probieren zu können:

  • Die krause Glucke: Ein grandioser jedoch seltener Speisepilz, mehr dazu hier.
  • Das Hexenei der Stinkmorchel: Eher eine Kuriosität als wirklich für eine Mahlzeit geeignet, da man die “Eier” nur schwer findet und der essbare Teil sehr klein ist. Aber begeisterte Pilzesammler sollten es auf jeden Fall probieren! Mehr dazu hier.

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Kommentare zu “Ein kolossalaler Fund: Schnitzel vom Riesenbovist

  • Susanne Jarlik says:

    Danke schön für diese Darstellung- wir freuen uns dieses Jahr ebenfalls über ein schönes Exemplar! Wir werden ihn – genauso zubereiten, wie es von Ihnen geschildert ist. Lecker!

  • Fred Luttmann says:

    Habe in meinem Garten einen Handball großen Bovist gefunden, und werde ihn mit meiner Frau heute abend verspeisen.
    Danke für die Info!

  • wenn Sie einen Riesenbovist verwerten, die
    Reste bitte nicht in de Müll geben sondern am
    besten auf einer Wiesen ablegen, damit der
    Restpilz in Form eines graugrünen Staubes,
    seine Sporen ausstreuen kann

  • Danke für die Informationen, habe einen Riesenbovist von 1 kg gefunden, das erste Mal, und heute wird er zubereitet wie ein Wiener Schnitzel. Die anderen Pilze können noch wachsen. Die Stelle findet keiner.

  • Mein Mann hat gestern bei einer Radtour einige Exemplare gesichtet und heute mitgebracht. Ich habe Riesenbovist-Schnitzel gebraten… und was soll ich sagen: eine Delikatesse! Selbst den Kindern hat es gut geschmeckt!

  • Also ich persönlich habe eine Enttäuschung erlebt… Seit 20 Jahren will ich diese “Kalbsschnitzel” aus Pilzfleisch probieren und nun endlich, kam ich dazu!
    Hingegen ist der Geschmack doch ziemlich aufdringlich und billig-pilzartig. Ich probierte beides, unpaniert als dicke Scheiben in genügend Bratbutter gebraten und als panierte dicke Scheiben in 2cm Butter frittiert.
    Wie gesagt, ein billiges scharfbitteres Aroma, welches weder edel ist, noch an Kalbfleisch erinnert. Ich brauch’s nicht mehr!
    Gemäss Internet-Studium besteht eigentlich auch keine Verwechslungsgefahr, d.h. dass ich es eindeutig mit dem Riesenbovisten zu tun hatte.
    Wenn es im Forum andere Leute gibt, welche seit Jahren auf einen Riesenbovisten hoffen: Nicht unbedingt der Geduld wert!

    • Das klingt für mich ein wenig nach überreifem Pilz. Scharfbitter sollte der Riesenbovist eigentlich nicht schmecken, eher sehr mild. Schade, dass es nicht geschmeckt hat, aber Geschmäcker sind eben verschieden. Danke dennoch für die Rückmeldung!

    • Hallo Herr Fleischman,

      es gibt hier sooo viele Riesenbovistenfreunde.
      Auch für mich ist es seit Jahren ein Fest, wenn ich doch noch einen Riesenbovisten finde und dann zubereiten kann.

      (Leider gibt es zu viele dumme Menschen, die meinen, mit dem Pilz kann man nur Fußball spielen. Mir blutet jedes mal das Herz!)

      Und dann kommen Sie und behaupten genau das Gegenteil von dem, was andere hier geschrieben haben…
      Das Sie eine andere Erfahrung gemacht haben, das finde ich nicht so schlimm. Nur die Art, wie Sie ihn “runter machen“ ist mir bitter aufgestoßen. Das hat der Bovist nicht verdient! Nach “billig-Pilz“ schmeckt er, wenn man ihn zur richtigen Zeit erntet ganz und gar nicht, und für alle, die auf einen Riesenbovisten hoffen, es lohnt sich!

      Mit friedlichen Grüßen
      Thomas & Elmo

    • Danke Herr Fleischmann, das tröstet mich dann doch noch etwas!

      Info:
      Der Riesenbovist bildet über 7 Billionen Sporen, und ist damit der Weltmeister unter den Pilzen.

      MfG Thomas & Elmo

  • Hotel Plankl says:

    Hotel Plankl Altötting, wir haben 3 Stück “eingefangen”, eine Delikatesse, mit Kräuter-Dipp, gebacken wie ein Schnitzel, Salatbüffet, 9,90 €, solange Vorrat reicht.3. Sept. 2017 Herzlich willkommen !

  • Dietmar Zscheeg says:

    Meine Frau und ich haben gestern eine ganze Menge solcher Pilze “gefunden” (direkt neben der Auffahrt zum Elternhaus meiner Frau hier in Litauen). Sie bildeten einen Halbkreis mit ca. 20 m Durchmesser, man nennt das wohl “Hexenkreis” wenn der Kreis geschlossen ist.
    Wir haben aber nur einige Exemplare mitgenommen, die dann meine Frau heute zubereitet und zum Großteil eingefroren hat. Es wurden sowohl Schnitzel gebraten, als auch unpanierte Stücke mit Zwiebeln in der Pfanne geschmort. Beide Varianten haben superlecker geschmeckt!
    Es war das erste Mal, dass wir diesen Pilz gegessen haben und wir sind beide total begeistert!!!
    Nicht zuletzt hat uns auch dieser Beitrag ermutigt, den uns bis dato unbekannten Pilz zu probieren. Danke dafür.
    Herzliche Grüße aus Litauen.

  • Ich möchte auch sooooo… gerne mal einen finden! Ich bin echt richtig neidig wenn ich hier die Kommentare lese! Unsere Familie liebt Pilze und WENN wir mal einen 2 kg fetten Mopsie fänden dann gäbe es aber ein MEGAFEST! Ganz liebe Grüße an alle GLÜCKLICHEN aus Köln !!!

  • ich auch aber wir leben in essen da findet man leider keinen solzen pilz … würde gerne mal einen essen aber .. aber mit harz wir und wo bekommt man so einen schwer ..
    gruss
    doris

  • Wir haben drei Stück gefunden und haben heute mehrere Pilzschnitzel davon genossen und finden es wahnsinnig lecker. Alle paar Jahre habe ich mal das Glück und finde welche 😉 sie müssen nur jung sein dann schmecken sie herrlich. Wir haben jetzt Anfang Mai und das ist wohl sehr früh für einen solchen Fund. Reicht es wirklich die abgeschnittenen Randstücke und so auf eine Wiese zu werfen um ihn zu vermehren…?

    • David Seitz says:

      Hi Bärbel, einen Versuch ist es Wert. Ob sich der Pilz dann wirklich vermehrt, hängt von ganz vielen Faktoren ab (Boden, Wetter…).
      Viel Freude mit dem Bovisten!

      Liebe Grüße,
      David

  • Ich hatte dieses Jahr 2 Sück im Gewächshaus, dachte erst es wären Champions. Habe sie zubereitet wie paniert Schnitzel. War wirklich lecker. Werde die Reste sich auf eine Wiese streuen.

  • Hallo Pilz Freunde
    Ich habe heute bei einer Fahradtour ein Hanball und einen Tennisball
    gefunden? Prima natürlich zwei Boviste.Ich kenne zwar diese Pilze,
    habe sie aber noch nie zubereitet, heute das erste mal,auf der Pfanne
    kurzgebraten mit Speck und Zwiebel, Prima lecker !!!!
    PS. Gesamtgewicht 1,0 Kg

  • Habe heute auch zum ersten mal diesen Pilz selbst gefunden, bzw eine Wiese mit ca. 20 Stück davon. Hab ihn zuvor lediglich einmal vor Jahren am Markt gesehen und dann zu Hause gleich nachgeschlagen.

    Paniert wirklich lecker ? Sehr dezenter Pilzgeschmack.

    Rest eingefroren, teils auch ausgesport bei mir im Garten ✊ und an Pilzfreunde verteilt. Kannte so gut wie keiner, aber alle sind begeistert.

  • Gestern habe ich ein 2,5 Kg schweres Exemplar nach Hause gebracht. Wir essen bestimmt einige Tage daran. Das 1. Gericht wurde gleich mit Speck und Zwiebeln in der Pfanne angebraten.

  • Host Traußnigg says:

    Ich hatte das Glück vor ein paar Tagen welche zu finden. Die habe ich an Bekannte, in der Verwandtschaft und an Sportkollegen ( Schützen ) verteilt und ihnen empfohlen ihn wie ein Wienerschnitz zu machen. Alle waren begeistert , auch die etwas skeptisch eingestellten . Ein
    Schützenkollege ( 90 Jahre alt ) hat gesagt :” So alt musste ich werden, damit ich einmal so einen guten Pilz bekomme”.
    Ich schneide jeden Bovist auseinander, nur wenn er reinweiß ist , ist er auch gut !
    Liebe Grüße
    Horst

  • Habe heute vier Stück gefunden. Sie sehen aus wie großes Popcorn. Leider stehen sie auf einem Feld, auf dem gerade erst wieder Herbizide ausgebracht wurden. Mitgenommen hab ich sie deswegen nicht, aber fotografiert von allen Seiten ?

  • Hallo Bovistenfreunde, vor 2 Jahren hatten wir schon mal einen Glücksfund in einem lichten Laubwald und letztes Jahr allerdings gar nichts, vermutlich. Wegen der Trockenheit?
    Umso größer war die Überraschung gestern, als wir an gleicher Stelle direkt 4 Stück entdeckt haben… Die beiden Größeren haben wir für die Familie geerntet. Die kleineren dürfen noch wachsen und werden hoffentlich von keinem Spaziergänger gefunden. Daneben noch ein schön vergammeltes braunes Exemplar, Damit sollte der Nachwuchs auch gesichert sein…
    Vermutlich werden die beiden geernteten auch “Schnitzel-Style”

  • Heute war mein Glückstag auf Hunderunde durch Wald und Feld bin ich über 4 (vier) Riesenboviste gestolpert. Der Kommentar meiner Frau war man könne mich nirgends hin schicken ohne das ich mit Essen zurück käme. Tja….

  • Bin total begeistert. Hätte mich nicht getraut, das Riesending für essbar zu halten. Vielen Dank für eure Tipps, habe mehrere Exemplare auf der Pferdekoppel gefunden. In Butterschmalz, Pfeffer, Salz + frische Petersilie und ein Schuss Sahne, dazu lauwarmes Baguette…dazu ein Glas Riesling oder MT…. mehr braucht es nicht für ein köstliches Herbstmahl.

  • Wir kriegen immer mal wieder einen Riesenbovisten von unseren Nachbarn. Letztes Jahr war er schon etwas in die Tage gekommen. Hab ihn deshalb bei uns auf eine Wiese geworfen und als er richtig durch den Wind war noch etwas umher geschubst. Gestern hab ich an dieser Stelle vier Nachkommen von ihm entdeckt!:-)

  • Habe heute im Gebüsch einen unsinnigerweise zerstörten Riesenbovist entdeckt und war richtig enttäuscht, denn er war durch und durch noch weiß, also genießbar. Dann aber leuchtete mir ztatsächlich unweit von den Bruchstücken ein noch größere, unversehrter Bovist durchs Laub entgegen. Den werde ich mir heute Abend zubereiten. Einmal paniert in Butterschmalz ausgebacken und einmal roh als Salat in Zitronensaft mariniert. Ich hatte bisher noch nicht das Glück gehabt, einen solch großen Fund zu machen und bin gespannt auf das Ergebnis auf meinem Teller. Von außen macht er einen guten Eindruck, rein weiß, fest und er duftet frisch nach Wald und Pilz. Die Reste werde ich auf jeden Fall auf der Streuobstwiese hinter unserem Haus verteilen. Vielleicht bringt es dort ja auch was im nächsten Jahr

  • Haben gestern zum erstem Mal ein solches Exemplar gefunden und nach Hause genommen. Auf diesen Artikel gestossen und sofort als Schnitzel zubereitet. Defonitiv ein Genuss, ich könnte mir vorstellen, wenn man noch ein wenig geriebenen Parmesan unter die Brösel mischt – Hammer!
    Man lernt nie aus

  • Hallöchen,
    habe gestern zwei dieser Exemplare in unserem Garten gefunden.Wirklich riesig, einer ist größer wie eine Honigmelone und der zwei wie eine wirklich große Wassermelone. Habe den kleineren heute mal für einen Versuch in die Küche gebracht. Bin schon ganz gespannt. Paroslpilze kenne ich gut, die schmecken auch paniert wie ein Kalbsschnitzel.

  • Eleonore Schütt says:

    hallo Pilzfreunde….
    hurraa, auch ich habe heute einen gefunden, hielt ihn erst für eine Plastetüte, bin dann nochmal zurück gefahren und durfte mich dann über einen wundervollen Fund freuen. Den gibt’s jetzt auch gleich zum Abendessen und der Rest wie vorgeschlagen auf die Wiese, für kommendes Jahr. Liebe Grüße aus Weyhe. Laura

  • Haben heute auch einen gefunden :-)) Hielten ihn zunächst für einen Ball, links daneben noch 2 Plastiktüten ;-)))
    Nee Bovisten vom Feinsten!!! Werden gleich einen zubereiten und morgen einen zweiten der veganen Tochter schenken.
    Möchte jemand von euch noch einen?

  • Eigentlich wollte ich nach Äpfeln schauen.Auf der kleinen verwilderten Streuobstwiese gabs früher immer Bretacher,eine Sorte die bei mir bis Juni hält.
    Äpfel gabs keine,dafür 6 Riesenboviste.Der grösste hat einen Durchmesser von ca40-50cm.
    Sowas habe ich noch nicht gesehen!
    Einen werde ich mir wohl holen.

  • Haben heut einen Riesenbovist gefunden er hatte 2.5 kg und hat super geschmeckt.
    Natürlich haben wir mit 7 Leuten gegessen. Paniert und in schnitzelart gebraten mit lecker Zwiebeln!
    Nur zu empfehlen und wirklich keine Spur Bitter oder ekelig!
    Wünsche euch viel Glück das ihr auch so einen tollen Fund macht

  • Haben heute unseren ersten Riesenbowisten auf Rügen im Urlaub gefunden.
    Freuen uns schon riesig aufs Abendessen.
    Hat die Größe eines Fußballs.
    Vom Geruch liegt er zwischen Champignons und leicht erdig und nussig im Abgang.
    Bald gibt’s Abendessen.
    Tolle Seite von euch. Weiter so 🙂
    Haben ein Bild vom Bovist und unserer weißen Schäferhündin gemacht.

    • Hey Sabine! Das ist der erste Fund auf Rügen, von dem ich höre – absoluter Wahnsinn. Ich hoffe ihr habt ihn genossen, ist echt was ganz besonderes!
      Liebe Grüße, David

  • Sehr interessant, denn wir haben gestern Abend auch diesen kolossalen Fund gemacht.
    Nachher gibt es Schnitzel, bin echt gespannt auf den Geschmack, der Geruch ist genau wie Ihr ihn beschrieben habt…einfach fantastisch…
    Dankeschön

    • David Seitz says:

      Hey Jo! Lass dir diese Delikatesse schmecken! Oft findet man das nicht, also wirklich was ganz besonderes 🙂
      Liebe Grüße, David

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