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SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental: Fünf gute Argumente für mein Lieblings-Skigebiet

Enthält Werbung/Pressereise mit der Skiwelt Wilder Kaiser

Pressereisen laufen in der Regel so ab: Die ortsansässige Tourismusbehörde fährt alles auf, was den Pressereisenden dazu bewegen könnte, diese Region am Ende als bereisenswert zu bewerten und am besten auch noch darüber zu berichten. Bei der vergangenen Pressereise zum Skifahren in der SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental hätte man sich diesen Aufwand theoretisch sparen können. Das riesige Skigebiet in Tirol ist ohnehin schon meine erste Adresse für Kurztrips in den Schnee. Umso mehr hab’ ich es genossen, von den irrsinnig symapthischen Jungs und Mädels der SkiWelt Wilder Kaiser durch ihre Heimat geführt zu werden, gemeinsam mit den lieben Kollegen von Peakture und LesBerlinettes. Denn auch wenn ich nun schon einige Male privat dort zu Gast war – viele der Geheimtipps kannte ich bis dato noch nicht und kann sie hier mit euch teilen. Unterm Strich ist mir nochmal so richtig klar geworden, warum ich dieses Skigebiet so mag. Hier kommen meine Top 5 Argumente nach aktuellstem Stand. Und – liebes Team der SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental, ich lass mir jederzeit gerne noch mehr Argumente zeigen 😉

300 Kilometer verbundene Pisten

Es ist und bleibt das Killer-Argument für die SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental, die sich selbst auch als “eines der größten und modernsten Skigebiete weltweit” bezeichnet. Das klingt selbstbewusst und da schaut man als pressereisender Gast dann noch ein bisschen genauer hin. 300 Kilometer sind mit dem Kombi-Ticket befahrbar. Die einzelnen Bergbahnen haben sich in den vergangenen Jahren zusammengetan und einen Verbund geschaffen, der voll auf Skifahr-Komfort ausgelegt ist. Konkret bedeutet das: Bahnen werden permanent erneuert, umgeplant, angepasst und das Steckennetz so gestaltet, dass sich das Aufkommen der Besucher ideal verteilt und man sich irrsinnig leicht tut von einem Ort zum nächsten zu kommen. Tatsächlich muss man keine Abfahrt zweimal fahren, wenn man sich vorher den Pistenplan ein paar Minuten genauer anschaut. Für mich fühlt sich das jedesmal sehr durchdacht an und ein einziger Skitag wird dadurch sehr abwechslungsreich. Doch viel Ski-Strecke alleine macht noch kein gutes Skigebiet, denn das findet man auch andernorts in den Alpen.

Die Menschen

Das klingt jetzt sehr pathetisch – ich sag es trotzdem: “Die Menschen machen es aus”. Es ist tatsächlich so, dass ich am Wilden Kaiser bisher durchweg nette Begegnungen hatte. Von der Ticket-Kasse über den Verleih über die Mitarbeiter des SkiWelt-Marketings, die Hüttenwirte und die Hexen in Söll. Ich bin ganz froh den Vergleich zu haben und kann sagen: Ob als Pressevertreter oder als ptivater Gast: Die Tiroler sind ein entspannter Schlag Mensch. Niemand ist hier hektisch, aufgeregt oder mürrisch, selbst wenn man mit einem Anfänger im Schlepptau mal wieder den ganzen Liftbetrieb aufhält (ist passiert!). Ob im Gespräch mit dem Reitlwirt-Wirt, dem Bäcker beim Bäck in Söll, beim Schnapseln im Auracher Löchl in Kufstein oder im Plausch mit dem engagierten Rodelverleih-Besitzer an der Bergbahn in Söll. Alle für sich waren sie herzliche und positive Menschen. Dieses Gefühl schwingt einfach mit.

Die Kulinarik

Auch hier klingt die Überschrift erstmal ein wenig generisch und austauschbar. “Gute Restaurants findet man doch überall, wo’s Touristen hat,” möchte man da rufen. Doch speziell mein letzter Besuch in Brixen hat mich unter die Oberfläche der klassischen Tiroler Schmankerl-Küche geführt. Regionalität ist in den vergangenen Jahren ein wenig zum Mode-Buzzword geworden und manchmal scheint’s mir mehr Marketingtool als ernst gemeinte Philosophie zu sein. In Tirol allerdings gibt’s mit der KochArt eine Initiative, die bereits 2008 die Zusammenarbeit lokaler Erzeuger und Gastronomen systematisiert hat – noch lange bevor es cool war, die Hintergrundstory zur Forelle auf dem Teller zu kennen. Bis heute hat sich diese Symbiose erhalten und die KochArt-Mitglieder kann man – glaube ich – allesamt als gute Adressen mit ehrlicher, hochwertiger und ernst gemeint regionaler Küche empfehlen. Die Leber in Rotwein-Schalottensauce in unserer perfekt gelegenen Unterkunft, dem Reitlwirt, gehört zur den besten Leber-Gerichten, die ich jemals gegessen habe.

Und auch ganz ohne Storytelling und hergestellte regionale Bezüge, haben mich die Hütten im Skigebiet ausnahmlos begeistert. Die Kaspressknödel oder der gebackene Zander auf der Westendorfer Sonnalm, der Fondue-Abend auf der Stöcklalm und ganz speziell der Bäck in Söll (beste Adresse für ein tolles frühes Frühstück mit Siebträgerkaffee direkt in der Bergbahn) zeugen von einer ausgeprägten Genießer-Identität in Tirol. Und die ist im Gegensatz zu manch’ anderen Skigebieten nicht elitär oder erzwungen, sondern bodenständig und ehrlich. Auch ein Gröstl mit Blutwurst kann einen vor Glück in den Himmel schießen. Wer braucht da schon Sushi auf 2000 Metern in Lech?

Der Sinn für Details

Es sind kleine Details, die für mich den Unterschied machen und sinnbildlich für die Extra-Meile stehen, die man hier in der SkiWelt geht, um den Gästen einen Grund zu liefern, zurückzukehren. Die Themenwelt rund um das Hexenwasser in Söll zum Beispiel: Hier brauen täglich ein paar Hexen mitten im Schnee einen kostenlosen Punsch im Kessel für Kinder und neugierige Erwachsene, die sich auf den Lammfellen am Feuer eine kleine Pause gönnen wollen. Nicht, dass ich der klassischen Zielgruppe für Kinder-Animation entsprechen würde, aber es ist die Liebe zum Detail, die hier beeindruckt. Hat man seinen Punsch in der Hand, wird man zur Hexenbar geführt, wo man sich aus 50 verschiedenen Pipetten und Gläschen Drachentränen, Einhornblut, Egal-Tropfen und andere Special Ingredients verabreichen lassen kann. Auf Nachfrage erfahre ich, dass wir es hier mit echten Vollzeit-Hexen (aktuell werden auch neue gesucht) zu tun haben, die ihren Job mit irrsinnig viel Leidenschaft ausüben. Das hat mir imponiert.

Ein anderes Beispiel: Die Alpeniglus auf der Brixener Seite des Wilden Kaisers. Das sind nicht einfach nur Iglus, sondern hier wurde ein ganzes Dorf aus Eis geschaffen, in dem man sich für einige Zeit richtiggehend verlieren kann. Unter der meterdicken Schneedecke kann man im Iglu-Restaurant Fondue essen, in der Iglu-Kapelle heiraten und sogar im Schlaf-Iglu übernachten. Auch hier spürt man: Geschäftssinn trifft auf Leidenschaft und einen Sinn für hochwertiges Gäste-Entertainment. Ob ich nun einem Iglu übernachten würde oder nicht, sei dahingestellt. Für mich sind diese Details innerhalb eines ohnehin schon charmanten Skigebiets das Tüpfelchen auf dem I.

Die Rodelbahn in Söll

Beim Rodeln werd’ ich echt zum Kind. Es gibt kaum eine Aktivität, die mich so sehr in Kindestage zurückversetzt, wie mit einem Schlitten einen Hang hinabzurasen. In Söll kann man das den ganzen Tag tun und mittwochs bis samstags sogar in der Nacht. Dann sind die beiden Rodelbahnen, die von der Mittelstation der Bergbahn hinab führen, bunt beleuchtet und bei ausreichend Schnee eine Riesengaudi. Eine Abfahrt dauert etwa 15 Minuten und man nimmt mit den gut präperierten Schlitten – peziell auf der Hexenabfahrt – ordentlich Geschwindigkeit auf. Die Mondabfahrt für Familien ist etwas gemütlicher, ein Angsthase darf man aber auch dort nicht sein.

Der Schlitten kostet für den gesamten Tag bzw. für einen Abend 8 Euro Leihgebühr, dazu kommt das Ticket für die Bergbahn. Und auch hier zeigt sich, dass man in der SkiWelt mitdenkt: Wer sich das Abend-Ticket für die Bahn kauft, darf damit auch schon am späten Nachmittag nach oben fahren. Während der zweistündigen Pause der Bergbahnen von 16.30 bis 18.30 kann man gemütlich in einer der Hütten einkehren und anschließend mit optimiertem Schwerpunkt durch intensiven Fondue-Konsum (Tipp: Stöcklalm) die Rodel- oder Skipisten auskosten, bis die Bahnen um 21.30 Uhr schließen.

Gemütlich und modern – eine seltene Kombination

Die Mischung aus Gemütlichkeit und höchster Professionalität macht die SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental für mich zur Ski-Destination Nummer 1 für spontane Ausflüge in den Schnee. Dass sie nur etwa 75 Minuten von München entfernt liegt, macht sie nur noch attraktiver. Ich mag die Beschaulichkeit von kleinen Skigebieten wie Spitzingsee für gemütliche Tagesausflüge, doch mir fehlt in diesen Voralpen-Skigebieten oft die letzte Konsequenz in Sachen Gastronomie, Pistenpflege und Komfort. Die wiederum bieten einem viele große Skiegebiete, wo man sich dann allerdings schnell als Teil eines Massen-Abfertigungs-Systems fühlt. Die SkiWelt schafft genau diesen Spagat: Modernste Denke, hohe Ansprüche und dennoch vermittelt sie das Gefühl von Charakter und Liebe zum Detail. Und das sage ich nicht, weil ich hier eingeladen wurde, sondern weil ich seit Jahren gerne dorthin fahre. Diese Reise hat es mir nur ein weiteres Mal vor Augen geführt.

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