Das perfekte Bananabread: Das ist sein Geheimnis

Bananabread klingt ziemlich gesund. Vitaminreiche Bananen mit Brot – das zumindest gaukelt einem das Bananabread rein semantisch vor. Dabei ist es ziemlich genau das Gegenteil von gesund. Viel Fett, viel Zucker aber auch ganz viel Geschmack. Wer also antritt, um mit dem Bananabread eine Diät einzuläuten, sollte an dieser Stelle aufhören zu lesen. Wer allerdings hier ist, um einen ultra-saftigen Kuchen mit karamelligem Bananengeschmack zu finden, der darf getrost weiterlesen. Bananabread ist für mich die einzige Form, in der ich Bananen niemals widerstehen kann. Und weil ich an Kuchen immer sehr hohe Ansprüche stelle (an dieser Stelle verweise ich gerne auf den Starbucks Carrot Cake) und gleichzeitig kein allzu guter Impro-Bäcker bin, habe ich mir zum Ziel gesetzt, das perfekte Bananabread-Rezept zu finden. Mein Anspruch: Ein Kuchen, der innen extrem dicht und saftig ist, voll und intensiv im Geschmack, voll knackiger Nüsse und außen überzogen von einer knusprigen Karamell-Kruste. Nach viel Lektüre und Testerei habe ich das – für mich – perfekte Bananabread nun gefunden. Was es so perfekt macht, erkläre ich euch im Video und in diesem Artikel.

Inhaltsverzeichnis

Banabread in Perfektion – meine Video-Anleitung

Ich habe mich entschlossen einige meiner Rezepte für YouTube zu verfilmen – das hier ist die Premiere dieser neuen Serie. Wenn euch das Video gefällt, freu’ ich mich über einen Daumen hoch und ein Abo – ich muss ja wissen, ob dieses Format in Serie gehen soll.

Das perfekte Bananabread nach Felicity Cloake

Man könnte sich natürlich die Mühe machen und dutzende Bananabread-Rezepte miteinander vergleichen. Zum Glück gibt es schon eine Frau, die genau das getan hat. Felicity Cloake, die für den Guardian die Food-Kolumnen schreibt, hat bereits vier schwergewichtige Rezepte miteinander verglichen. Zum einen wäre da das Rezept von America’s Test Kitchen, ein Food-Labor, das in vielen Bereichen wichtige Referenzwerte für perfekte Rezepte geschaffen hat. Zudem das Rezept der renommierten Londoner Hummingbird Bakery, und Rezepte der Starköche Marcus Wareing und Nigella Lawson. Felicity Cloake hat sie alle nachgebacken und dokumentiert im Guardian ihre Suche nach dem perfekten Bananabread sehr detailliert. Das Nachbacken habe ich mir daher gespart und direkt auf ihren Erkenntnissen angesetzt. Ihr Buch “Completely Perfect” kann ich euch nur ans Herz legen . dort findet ihr 120 Rezepte, die auf die selbe Art und Weise von ihr durchdacht und perfektioniert wurden. (Affiliate Link)

In vielen Bereichen überschnitten sich unsere Idealvorstellungen, einige der Angaben habe ich allerdings noch einmal angepasst mit dem Ziel, ein noch saftigeres Ergebnis zu erschaffen. Damit du, lieber Leser, meine (und Felicity’s) Gedankengänge nachvollziehen kannst, hier einige Exkurse zu Schlüsselfragen beim Bananabread-Backen.

bananen

Alles Wissenswerte für das perfekte Bananabread

Bananabread oder Bananenbrot?

Auf den ersten Blick scheint die Differenzierung zwischen Bananabread und Bananenbrot allein in der Sprache verankert. Das eine das deutsche, das andere das englische Wort. Doch dahinter stecken zwei grundverschiedene Ansätze – zumindest lassen sich tausende Rezepte so interpretieren: Bananabread ist im Vergleich zum Bananenbrot die reichhaltige, ultra-saftige, deutlich fetthaltigere Variante. Im Englischen würde man das “rich” nennen. Die meisten Rezepte für Bananenbrot lesen sich etwas kalorienreduzierter und etwas weniger wuchtig. Wenn ihr es also saftig, cremig und mit maximalem Geschmack wollt, bleibt dran.

Brauche ich für das Bananabread überreife Bananen?

Die Antwort ist nein, nicht dringend – nur unreif dürfen sie nicht sein. Das zeigt sowohl mein Ergebnis, als auch Cloakes Testreihe. Überreife Bananen haben zwar eine matschigere Konsistenz als normal reife Bananen, bringen allerdings dadurch nicht mehr Geschmack in den Kuchen. Ideal sind reife Banane, die bereits braune Flecken aufweisen. Sie haben noch eine gewisse Festigkeit, sodass sich nach dem Backen noch Bananen-Stücke erspüren lassen. Völlig überreifte Bananen gehen als Matsch im Teig völlig unter. Ist das gewollt, eignen sie sich gut. Ich finde allerdings, dass ein Hauch Fruchtgefühl der Textur des Kuchens sehr gut tut. Absolutes No-Go sind Bananen, die noch grüne Stellen haben. Hier hat sich noch zu wenig Stärke in Zucker verwandelt, worunter die Süße und dadurch das volle Aroma des Kuchens leidet. Zudem kann man sie nicht ansatzweise so cremig rühren wie reife Bananen, dadurch leidet auch die Saftigkeit.

Bananabread

Ist brauner oder weißer Zucker besser?

Brauner und weißer Zucker unterscheiden sich sowohl in ihrer Süßkraft als auch im Geschmack. Weißer Zucker hat eine “stechendere”, direktere Süße und bringt keinen Eigengeschmack mit ins Bananabread. Aus diesem Grund ist er für mich immer zweite Wahl. Brauner Zucker süßt dezenter und vollmundiger, bringt zusätzliches Karamell-Aroma und Umami mit. Bereits der rohe Teig schmeckt herrlich aromatisch mit einer breiten Süße und zusammen mit den ohnehin schon süßen Bananen, verleiht der braune Zucker dem Kuchen das runde Aroma, das er benötigt. Zwar empfehlen die meisten Rezepte weißen Zucker, ich teile diese Auffassung aber nicht. Netter Nebeneffekt beim braunen Zucker: Das Bananabread bekommt eine schönere Farbe.

Besser Butter oder Öl verwenden?

Fakt ist: Das Bananabread erhält seine dichte Konsistenz erst durch eine große Menge Fett. Dazu kann man entweder Pflanzenöl oder geschmolzene Butter verwenden. Nach Expertenmeinung führt Öl zu einem fluffigeren Ergebnis, während Butter zu einem besonders dichten Ergebnis führt. Vergessen darf man dabei nicht, dass ein geschmacksneutrales Pflanzenöl kein Aroma ins Bananabread hineinträgt. Und weil ich ohnehin ein sehr dichtes und saftiges Bananabread anstrebe, entscheide ich mich für die Butter, die zusätzlich ihren charakteristischen Geschmack mitbringt. Weil ich das Gefühl hatte, dass Frau Cloake sich vom Streben nach einem Rest Fluffigkeit nicht lösen kann, habe ich sogar noch etwas mehr Butter als angegeben verwendet.

3i7a0248

Wieviel Backpulver muss ins Bananabread?

Meine Antwort: So viel wie nötig, aber so wenig wie möglich. Das klingt erstmal irgendwie unkonkret, genau genommen sind es bei mir 1.5 gestrichene Teelöffel. Das perfekte Rezept von Cloake besagt 2,5 Teelöffel, aber sie will ja auch eine gewisse Fluffigkeit, auf die ich verzichte. Ganz ohne Backpulver geht’s allerdings nicht, denn sonst bleibt der Teig irgendwo unten in der Backform hängen. Ein bisschen wachsen muss das Bananabread, damit es sich überhaupt in Richtung Kuchen bewegt. Die 1,5 TL Backpulver haben dabei im Test vollkommen ausgreicht. Ich bin sogar versucht, die Mengte noch weiter zu reduzieren – dann wird der Kuchen allerdings nicht mehr nur saftig und dicht, sondern matschig und nass. Wer das mag, dem sei ein Versuch angeraten.

Was muss ich sonst noch beachten?

Diskussionen ranken sich außerdem um die Wahl der Nüsse: Ich bevorzugte bislang Walnüsse, bin mit einer Nussmischung aus Cashew, Mandeln, Paranüssen und Walnüssen mittlerweile aber noch glücklicher. Nüsse müssen in jedem Fall rein, es braucht den leicht bitteren Crunch im ansonsten so cremigen und süßen Bananabread. Zudem füge ich dem Teig zur Cremigkeits-Unterstützung noch einen Klecks Sauerrahm hinzu, auch in Anbetracht der Zuckermenge. Sauerrahm gleicht die Süße etwas aus und sorgt für zusätzlichen Schmelz im Mund. Bei der Frage nach den Gewürzen verzichte ich auf alle Geschmacksverfälscher außer einer Prise Zimt. Darauf steh’ ich einfach, Puristen können das auch einfach weglassen.

bananabread1

Ich bin übrigens kein großer Bäcker. Aber dieses Buch* hat meine Back-Phobie geheilt – ich kann es euch nur wärmstens empfehlen. Es sind auch Nicht-Back-Rezepte drin. Für alle Fans perfekter Desserts empfehlen wir euch unser Rezept für die perfekte Mousse au Chocolat und den perfekten New York Cheesecake.

Das Rezept

Das perfekte Bananabread

David Seitz
Saftig, karamellig, genial: Das perfekte Bananabread
5 von 2 Bewertungen
Vorbereitungszeit 30 Min.
Zubereitungszeit 1 Std.
Gericht Nachspeise
Portionen 8 Stücke

Zutaten
  

  • 350 Gramm reife Bananen
  • 2 Eier
  • 100 Gramm flüssige, braune Butter
  • 160 Gramm brauner Rohrzucker
  • 180 Gramm Mehl
  • 1 TL Salz
  • 1,5 TL Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • 150 Gramm Nüsse nach Wahl

Anleitungen
 

  • Den Ofen auf 170 Grad Umluft vorheizen. Eine Kastenform mit Butter einfetten und überall mit einer dünnen Mehlschicht und etwas braunem Zucker überziehen.
  • In einer Schüssel die Eier mit dem braunen Zucker und der geschmolzenen Butter vermengen und mit einem Schneebesen schaumig schlagen. Die Bananen schälen und mit einer Gabel grob zerdrücken. Es dürfen noch eine grobe Stücke übrig bleiben. Das Bananenmus und den Zimt ebenfalls dazu geben.
  • Das Mehl in eine zweite Schüssel hineinsieben und mit dem Salz und dem Backpulver vermengen. Die trockene Mischung in mehreren Etappen mit den nassen Zutaten vermengen, bis sich ein homogener Teig gebildet hat. Das geht am einfachsten mit einer guten Küchenmaschine*. Die Nüsse in einer Pfanne ohne Fett anrösten, bis leichte Röstspuren entstanden sind. Ebenfalls zum Teig geben.
  • Das Bananabread ungefähr eine Stunde bei bei 170°C backen. Nach etwa 35 Minuten überprüfen ob das Bananabread oben ewt. schon sehr dunkel ist. Sollte dem so sein, es mit einem Blatt Alupapier abdecken und und weiterbacken. Wenn ihr ein sehr saftiges Ergebnis wollt, insgesamt 50 Minuten backen, für ein etwas trockeneres 60 Minuten.
Keyword Bananabread, Bananenbrot, Rezept

Liste des Zubehörs und meine Tipps

Für das Bananabread braucht es kein besonders aufwändiges Equipment. Ich verwende folgendes Zubehör:

    • Kastenform: Meine Lieblingskastenform ist diese hier:

    • Ein gutes Schüsselset: Ich verwende das Set von Rösle, weil die Schüsseln schön tief sind. Das heißt es spritzt nichts wenn ich den Mixer verwende und sind auch sehr gut für’s Wasserbad geeignet.

    • Pfanne: Ich röste fast täglich Nüsse – geröstete Nüsse haben einfach viel mehr Aroma und verlieren dabei keinerlei Inhaltsstoffe. Meiner Erfahrung nach geht das am Besten mit einer Edelstahlpfanne mit einem schön dicken Boden, so wie diese von Schulte-Ufer.

Schulte-Ufer 6451-28 i Bratpfanne Profi-Line i, 28 cm

Preis: 78,41 €

2 gebraucht & neu ab 78,41 €

    • Küchenmaschine: Grundsätzlich kann man bei diesem Rezept alles von Hand rühren. Ich selber habe mich mittlerweile daran gewöhnt, Teig immer mit unserer Küchenmaschine zu rühren oder kneten. Dieses Model von AICOK ist sehr günstig, macht aber tatsächlich jeden Brotteig mit!


 

Guten Appetit, ihr Lieben! 🙂 Wenn euch das Rezept gefällt, solltet ihr auf jeden Fall auch mal unseren grandiosen New York Cheesecake und den Starbucks-Carrotcake ausprobieren! Ihr könnt uns auch auf unserer Facebook-Fanpage oder unserem Instagram Account folgen – Wir würden uns freuen. Und damit ihr regelmässig über neue oder saisonale Rezepte informiert werdet, tragt euch doch unten in unser Newsletter ein!

 

*Affiliate Links


 

Kommentare zu “Das perfekte Bananabread: Das ist sein Geheimnis

  • Hallo David,
    das wird der erste Kuchen, den ich nach meinem Fasten backen werde. Bin ebenfalls schon lang auf der Suche nach einem guten Bananabread-Rezept und war bislang ob der Fülle an Rezeptvarianten immer ein wenig unentschlossen. Aber deine Vorlieben decken sich sehr mit meinen, also werde ich dieses ausprobieren 🙂 Wie lang ist denn die Kastenform, die Du verwendet hast?
    Merci und viele Grüße
    Rebecca

    • David Seitz says:

      Hi Rebecca,
      26cm lang, 11 breit und 7 hoch. Guter Hinweis, das werde ich im Rezept noch anmerken.
      Viel Erfolg und viel Spaß damit. Bei mir gibt’s jetzt ein Stück als (ungesundes) Frühstück 😉

      LG David

    • Sylvia THEIN says:

      Bestes bananenbrot ever… + 3 essl. Sauerrahm. Wichtig ist wirklich banane mit Gabel zerdrücken. Mixstab macht Bananen kleistrig und Kuchen schwer… Ich hatte z. B. Nur kokosnusszucker zu Hause…. Geht super! Vielen Dank für eure Recherchen…

  • Franzy vom Schlüssel zum Glück says:

    Hmmmm… ok.. ich mag generell grüne Bananen einfach lieber.
    Aber dass die für Bananenbrot natürlich nicht so gut geeignet sind,da hätt ich auch selbst drauf kommen können…
    XD

    Viele liebe Grüße

    Franzy

  • Margot Spahl says:

    Moin aus Ostfriesland,
    das Rezept hört sich sehr gut an, danke dafür …
    Bezieht sich die Gramm-Angabe bei den Bananen auf ungeschälte oder geschälte Bananen?
    Oder habe ich das überlesen?
    Schöne Grüße,
    Margot S.

  • Guten Tag, wo im offen wird der Kuchen gebacken? Eher Mitte, oben, unten? Mein Kuchen ist gerade drin?. Danke für die schnelle Antwort. Ilona

  • Habe ihren Artikel komplett durchgelesen und sehr von ihrem Wissen profitiert, vielen Dank dass Sie sich diese Mühe gemacht haben.

    Habe anschließend das Rezept ausprobiert.

    Es schmeckt sehr gut!!!
    Saftig, knackig und sehr aromatisch.

    Werde von nun an immer dieses Rezept verwenden.

    Da ich nur Walnüsse und auch etwas mehr als 150 g verwendet habe sieht das Brot verständlicherweise dunkler aus.

      • FrancineToktok says:

        Wahnsinnig lecker!
        Vielen herzlichen Dank.
        Die Kombination aus süß salzig und nussige spricht mich voll an.
        Echt köstlich. Das allerbeste Banana Bread, das ich je gegessen habe.
        Und ich habe viele probiert 🙂

        • David Seitz says:

          Hey Francine! Das freut mich total zu hören – genau die Kombination macht dieses Bananabread auch so gut finde ich 🙂

          Liebe Grüße,
          David

  • hallo:) ich versuche dies zum ersten mal und bin überhaupt nicht begabt;) lets hope! kleine frage wie lange ist die backzeit? und der ofen auf 170grad die ganze dauer?

  • Heiko Lorenzen says:

    Hallo David, tolles Rezept,
    Das Brot ist gerade im Ofen.
    Eine Frage, wie lagert man es am besten, damit es lange frisch bleibt und saftig!
    Liebe Grüße
    Heiko

  • lieber david,

    ich habe schon einige rezepte ausprobiert, bin aber tatsächlich bei deinem hängem geblieben – bereits viele male gebacken und def. das beste rezept, auch (oder vor allem) wegen den erklärungen bzgl. der zubereitung und auswahl der zutaten.

    und man kann alles mögliche anstelle von walnüssen nehmen, ich hacke immer eine (gute) dunkle schokolade klein und gebe einen teil zum teig und einen teil platziere ich irgendwo auf dem teig.
    die kinder mögen die dunkle schokolade sogar lieber als vollmilch.

    danke jedenfalls für das rezept und liebe grüsse!

    • David Seitz says:

      Hey Senay, ich fühl mich geehrt. Danke für die lieben Worte und viel Spaß weiterhin mit dem Bananabread 🙂

      Liebe Grüße,
      David

    • David Seitz says:

      Hi Sanne. Offenbar bist du blind :P. Eine Stunde, steht drin, aber macht ja nix, jetzt weißt du es ganz sicher.

      Liebe Grüße,
      David

  • yum, ich lasse mir grad das noch warme Schokoladen-Haselnuss Bananabread nach deinem Rezept schmecken. (nochmal vielen Dank dafür!) Mir bisschen Butter darauf, schmelzender Weise. Hatte nur noch Vollkornmehl, was entgegen meiner Zweifel übrigens auch wunderbar funktioniert. Weiße Schokolade geht bestimmt auch super.

    LG Maike

  • Hi.. du schreibst unter “was muss ich sonst noch beachten”, dass du Sauerrahm hinzufügst. Das taucht aber weder in den Zutaten noch in der Anleitung später auf?

    • Hi Torben, das ist eine spezielle Abwandlung, die ich im Basis-Rezept unten weggelassen habe. Kannst du aber einfach dazurühren. 2EL. Macht alles noch etwas dichter und feuchter. LG David

  • andrea(männlich) says:

    hallo david..

    du schreibst man solle mehl nehmen..hast du es schon mal mit Buchweizenmehl ausprobiert,?denn ich kann lugten nicht so gut verdauen…

    • David Seitz says:

      Hey Andrea, das hab ich noch nie probiert, kann.dir dazu leider nichts sagen. Nur soviel: Buchweizen hat andere Klebeigenschaften und schmeckt viel intensiver, es könnte also schief gehen, ist aber trotzdem einen Versuch wert. Erzähl dann bitte wie es war 🙂

      LG David

    • Jesse-Gabriel says:

      Hey, Andrea wenn das mega – geniale Bananenbrot von David nicht wegen des Glutens nach backen kannst dann wäre dieses Rezept eventuell etwas für dich.
      David bitte Link löschen falls ich ihn nicht setzen darf – https://klaraslife.com/de/saftiges-bananen-brot/
      David dein Bananabread ist einfach genial, danke!!!
      Grüße,
      Jesse-Gabriel

  • Hallo David,
    ich bin seit meinem letzten Aufenthalt in der Karibik zum absoluten Bananabread-Fan mutiert. Dort gibt es das süße Brot gerne zum Frühstück, mit Butterflocken und Ahornsirup. Seitdem habe ich einige Bananenbrote gebacken, jedoch immer nach einem anderen Rezept. Deines aber hat jetzt eindeutig alle zuvor ausprobierten geschlagen. Fantastisch! Die Konsistenz stimmt, Aroma und Farbe sind für unseren Geschmack erste Sahne. Ich habe Dinkel-Vollkornmehl verwendet und mangels Backpulver 1 TL Natron genommen. Außerdem habe ich etwas weniger braunen Zucker verwendet und stattdessen 1 Päckchen Vanillezucker zugetan. Vielen lieben Dank für das tolle Rezept und die ausführliche Beschreibung. Werde mich jetzt weiter auf deiner Seite umschauen und bin mir sicher, dass ich dort noch viele leckere Tipps erhalte. Merci & liebe Grüße, Christina

    • David Seitz says:

      Hey Christina, freut mich riesig, dass du jetzt dein Lieblingsrezept gefunden hast. Lass es dir noch ganz oft schmecken. Und schau dir mal den Carrot Cake und das Olivenbrot an! 🙂

      Liebe Grüße,
      David

  • Hallo,
    habe das Rezept nachgebacken
    sensationelles Bananabread.
    Habe zum Rezept noch 100 Gramm Callebaut Schokoladenpads
    dazugegeben

    • David Seitz says:

      Das freut mich sehr. Schokopads gehen immer gut im Bananabread, ich bin nur kein so Schokofan, deshalb ist bei mir keine drin :
      Liebe Grüße, David

  • Halli Hallo,

    sehr cooles Rezept – vor allem die Hintergrundinfos und Entscheidungsgrundlagen fand ich sehr interessant und hilfreich.

    Eine Frage zu der Alufolie hab ich:
    Vielleicht kenn ich nur den Trick nicht – aber “drauflegen” war bei Umluft nicht zu schaffen. Die Folie ist immer wieder abgehoben und stiften gegangen.
    Hab versucht, sie irgendwie knickend an der Form zu befestigen. Aber das war ne zu heiße Angelegenheit.
    Stattdessen dann die Umluft abgestellt ^^

    Hab ich das falsch verstanden oder falsch gemacht oder was anderes?

    • David Seitz says:

      Hi Fred, genau wie du beschreibst: Das Bananenbrot kurz rausholen, dann mit Topflappen die Alufiloe etwas andrücken und unten um die Form klappen – dann klappt das schon 🙂

      Liebe Grüße,
      David

  • Ich liebe bananen brot wirklich und hab schon x rezepte ausprobiert aber ganz ehrlich kein Rezept ist so gut wie Ihres hab zwar ein paar Veränderungen gemacht da ich nur mit Dinkelmehl backe und Zucker hab ich 45gr Kokosblütenzucker und 40gr Rohrrohrzucker genommen das hat super gereicht und den Butter hab ich 50gr Butter und 50gr Kokos fett genommen. Und den teig 30min ziehen lassen. Ich habe den teig in Muffin Formen getan und da etwas mit Dunkler Schokolade/Nüssen und Blaubeeren experimentiert das Ergebnis nach 20min Unglaublich lecker werde nurnoch dieses Rezept verwenden.
    Schöne Grüsse aus der Schweiz

  • Hallo David,
    dein Rezept ist echt super lecker. Suchte schon lange nach dem ultimativen Rezept. Ich füge manchmal noch etwas gesüsste Kondensmilch dazu und verringere dann die Zuckermenge. Heute habe ich es mit Vollkornmehl versucht, da ich kein Weissmehl hatte. Schmeckt auch sehr gut, einfach “rustikaler”.
    Danke auch für die tollen Hintergrundinformationen.
    Noch ein Tipp, anstatt Alufolie kann man auch ein Blech in die oberste Rille schieben. Das schirmt dann die Hitze von oben auch ab. Ich backe nie mit Umluft, immer mit Ober und Unterhitze, da bei meinem Ofen, die Gebäcke mit Umluft immer sehr trocken werden.

  • Hallo allen zusammen,

    Ich hatte heute nach einem Bananabread Rezept gesucht und diesen hier sofort ausprobiert. Ist mir sehr gelungen und schmeckt super! Dazu würde ich eine Kugel Vanilleeis empfehlen. Das Rezept zum Starbucks Carrot Cake findet ihr hier: https://www.gimmesomeoven.com/best-carrot-cake/

    Diesen backe ich zu kalten Jahreszeiten sehr oft und ich muss sagen es schmeckt genau wie bei Starbucks, wenn nicht sogar besser. Das einzige was ich verbessern würde ist, in die Creme weniger Puderzucker zu mixen. Sonst ist diese zu deftig. Einfach mal ausprobieren 🙂 viel Spaß beim backen.

  • So ein einfaches Rezept und so lecker. Danke. Werde es bestimmt noch öfter backen. Die Frage weiter oben -wie man es lagern kann- stellt sich bei mir nicht… 😉

  • Vielen Dank für das super Rezept! Das Banana Bread schmeckt perfekt! Und ein Kompliment für die tollen Tipps im Artikel! Das hilft wirklich weiter…Liebe Grüße!

  • moin david,

    du ich habe ne ganz doofe frage: schonmal das rezept ganz ohne zucker probiert?
    es klingt so unfassbar lecker und alle kommentare klingen so verlockend. leider darf meine schwester aber kein zucker essen. deshalb ist bananenbrot immer eine gute alternative, abr wir haben noch nicht ‘das perfekte’ rezept gefunden.
    vielleicht hast du einen tipp, ob ich einfach den zucker weglassen kann, oder ob ich stattdessen etwas anderes hinzufügen soll..

    freue mich total auf eine antwort 🙂
    viele grüße aus hamburg,
    carolin

    • David Seitz says:

      Hey Carolin. Ich würd’s einfach versuchen bzw. den Zucker durch die von euch präferierten Ersatzstoffe ersetzen. Habe das aber selbst noch nie gemacht, kann daher keine Gelinggarantie geben. Aber Zucker hat aus meiner Sicht keine entscheidenden Back-Eigenschaften insofern wäre ich da optimistisch.

      Liebe Grüße,
      David

  • Lieber David,
    vielen Dank für den tollen Artikel mit den super nützlichen Infos und das mega Rezept, das Bananabread ist gerade im Ofen und allein schon der Duft ist vielversprechend lecker!! Probier bestimmt noch mehr von dir hier aus 🙂
    Liebe Grüße, Julia

  • Hallo David!
    es ist nie zu spät für ein neues Bananbrotrezept! Zum Glück habe ich deins gefunden.

    Ich hatte keinen braunen Zucker ( hatte nur Kokosblütenzucker) und Dinkelmehl 1050.
    Das Ergebnis ist trotzdem lecker!:)

    Vielen Dank!

  • Habe das Rezept gestern empfohlen bekommen als „das beste Bananenbrot-Rezept“. Werde es die Tage ausprobieren und bin schon gespannt 🙂

    • David Seitz says:

      Hey Sinan. Wer auch immer das empfohlen hat: Er/sie ist ein echter Kenner 🙂

      Erzähl mir, wies geworden ist! Liebe Grüße, David

  • WOW. Ich bin total begeistert – ich bin überhaupt kein Bäcker, dieses Banana Bread ist mein erster Backversuch seit 2 Jahrzehnten, und es hat alles super geklappt. Und so lecker ist es geworden, außen knackig, innen fluffig. lieb ich!

  • Ich bin leider sehr enttäuscht von dem Rezept. Das Bananabread war super trocken, nicht ein bisschen saftig und hat sehr wenig nach Banane geschmeckt.

    • David Seitz says:

      Hallo Hannah. Wenn das Bananabread sehr trocken war, hast du irgendwas falsch gemacht. Bist du sicher, dass du 100 Gramm Butter rein getan hast und nicht mehr als die angegebene Menge Backpulver?
      Liebe Grüße,
      David

  • Anja Meier says:

    Guten Abend 🙂

    Dieses Rezept ist wirklich sehr lecker – nur etwas zu süß (mein Empfinden). Ich habe einfach den Zucker auf 90 bzw. 110 g reduziert (je nachdem, wie süß meine Bananen sind).
    Und das Backpulver – ich mag einfach den Geschmack nicht. Habe auch hier auf 1/2 TL reduziert. Kann sein, dass das Bananabread jetzt nicht so sehr auf geht, als hier im Rezept beschrieben wird, aber für mich ists so PERFEKT!

    Danke für Ihre Mühe und das viele ausprobieren, um so zu einem “perfekten” Rezept zu kommen!

    Liebe Grüße aus dem Raum Bamberg 🙂

    • David Seitz says:

      Hey Anja, genau so muss das sein: Ein Rezept als Basis und dann selbst nach eigenen Vorlieben anpassen. Danke Dir für Dein Feedback!

  • Prima! Wer ihn bekommen kann, nehme soft brown sugar, dunkel oder hell, der ist sehr karamellig und nicht sehr süß. (Ich wohne in Irland, meine Töchter in England, keine Ahnung, ob sowas in Germany zu haben ist). Ich nehme trotzdem weniger meistens. Noch was: Ich habe dieses Brot auch schon mehrmals für meinen Nachbarn hier mit Zöliakie gebacken. Nehme dafür meist ne eigene Mischung aus Reismehl, gemahlenen Mandeln, Stärkemehl und glutenfreiem Mehl her (glutenfreies Mehl allein finde ich geschmacklich nicht überzeugend). Danke fürs Einstellen!

  • Hallo David,
    Ich bin auch kein Impro-Bäcker, im Gegenteil, ich liebe, es mehrere Rezepte zu studieren, um danach den für mich besten Kuchen zu backen, darum hat mich Deine Einleitung und das Rezept sofort überzeugt. Die Nüsse zu rösten, gibt es den besonderen Kick. Ich habe den Kuchen nach einer Anleitung im Thermomix gemacht, allerdings mit Deinen Zutaten und Mengenangaben, der Hit! Beim nächsten Mal versuche ich die Variante mit der weissen Schokolade! Bitte noch weitere tolle Kuchenrezepte oder eine vegetarische Lasagne.
    Viele Grüsse aus Mallorca, Anne

    • David Seitz says:

      Hallo Anne, solche Komplimente gehen runter wie Butter! Vegetarische Lasagne ist eine gute Idee, hab neulich eine mit fein gehackten Pilzen gemacht, die war super. Stelle ich demnächst mal ein.

      Liebe Grüße,
      David

  • Hallo,
    Danke für die gute Zusammenstellung der verschiedenen Varianten und ihrer Vor- und Nachteile! Ich habe ein Rezept genommen, das ich schon kannte, und es mit Euren Tipps hier an meinen Geschmack angepasst 🙂
    Das dabei herausgekommene Rezept hab ich für unseren eigenen neuen Blog verwendet (Cook’s Ring Road) und im entsprechenden Artikel auf diese hilfreiche Seite hier verwiesen, ich hoffe, das ist in Ordnung?
    Schönen Gruß
    Johann

    • David Seitz says:

      Hey Johanna, das ist nicht nur in Ordnung sondern total lieb von Dir! Danke! Und lass es Dir schmecken!

      Liebe Grüße,
      David

  • Da ja gerade viiiieeel Zeit ist, haben wir uns mal an Bananabread gewagt. Es war super lecker und fast perfekt saftig. Die Familie war begeistert! Mit dem Backpulver muss ich allerdings noch ein bisschen experimentieren…hab wahrscheinlich ein kleines bisschen zu viel reingetan 😉 Lieben Dank für das tolle Rezept

    • David Seitz says:

      Hey Doris – da hast ja selbst schon den entscheidenden Faktor gefunden. Einfach Backpulver reduzieren und ggfs. mal 5-10 Minuten kürzer backen.

      Liebe Grüße,
      David

  • Ich habe das Rezept heute ausprobiert und das Bananenbrot ist einfach MEGA GUT! Super saftig und einfach zu backen.
    Vielen Dank dafür!

  • Hi!
    Wie bewahre ich das Bananenbrot am besten auf? Ja, ich weiß schon jetzt, dass es nicht lange aufbewahrt werden muss????. Aber ein, zwei Tage würde ich ihn gerne geniessen. Keksdose?
    Ganz lieben Gruß! …der Erste ist grad im Ofen!
    Christina

  • Ich habe das Bananabread jetzt schon mehrfach nach Ihrem Rezept gebacken. Toll; und vielen Dank dafür. Zwei Änderungen habe ich aber vorgenommen.
    1. Die Nüsse kommen nach dem Rösten in den Mixer. Die Kinder wollen das so.
    2. Außer Zimt nehme ich noch einen Viertelteelöfel gemahlenen Cardamon und eine Messerspitze Anis (ebenfalls gemahlen).

    • David Seitz says:

      Hi Ulrich – beides gute Varianten. Das Rezept soll ja auch lediglich als Basis dienen. Jeder soll da fröhlich abwandeln. Freu mich, dass das bei dir genau so und erfolgreich gehandhabt wurde. Liebe Grüße, David

  • Hallo David,

    Ich backe sehr gerne, aber ein Bananenbrot hatte ich bis heute noch nicht gebacken. Nachdem ich mehrere Rezepte gelesen habe, habe ich festgestellt, dass es 2 Hauptrichtungen gibt: fluffige und richtig deftige Bananenbrote. Ich habe dein Rezept ausgewählt, weil du mich bei der beurre noisette gewonnen hast, klar, wenn schon Butter, dann am liebsten noisette. Außerdem hast du das Rezept im Video sehr klar erklärt. Ich fand es cool, dass die Kastenform auch mit Zucker überzogen wird. Ich habe Kokosblütenzucker genommen, für noch mehr Aroma; dazu 50 Gramm Mandeln und 100 Gramm feine weiße, karamellierte Schokolade. Beim nächsten Mal würde ich: Haselnuss-Öl statt Butter nehmen, Mandeln mahlen und … eine doppelte Portion backen, da es der erste Kuchen war, wo ich bis zur kompletten Abkühlung keine Geduld mehr hatte. Vielen Dank für dieses leckere Rezept!

    • David Seitz says:

      Hallo Adriana! Genau für Menschen wie DICH hab’ ich dieses Rezept gemacht. DIe NUssbutter ist zentraler Aspekt in diesem Rezept – schöm, dass du das auch so gerne magst. Ich wünsch’ dir viel Freude mit vielen weiteren Bananabreads!
      Liebe Grüße,
      David

    • David Seitz says:

      Hi Julia, du hast total recht – das ist beim letzten Update irgendwie weggebrochen. Ist jetzt wieder ergänzt. Sorry nochmal – und danke für den Hinweis 🙂

      • Danke, David! Und auch für das tolle Rezept. Ich habe es bestimmt schon 5 Mal gebacken. Eigentlich backe ich nichts anderes mehr 🙂

        • David Seitz says:

          Hey Julia! Ich freu mich über dieses tolle Kompliment aber rate dir: Probier’ auch mal den Carrot-Cake, die Zimtschnecken oder den ultra-cremigen Käsekuchen, der demnächst kommt 😉 Liebe Grüße, David

  • Hallo David, dein Rezept macht gerade in Linz/österreich die Runde und alle sind begeistert!
    Herzlichen Dank und alles Gute, Gerhard

  • Hallo! Schade dass hier das Bananenbrot einen zu Unrecht “schlechten” Ruf bekommt. Aber klar, wenn man mit Zucker und Butter das Ganze zu einer Kalorienbombe macht. Geht nämlich auch gut ohne! Je reifer die Bananen desto süßer. Und Apfelmus für die Konsistenz. Nur mal so als Inspiration.