Eine Pasta-Bar mit Schaufenster-Oma: Das La Nonna

Wir lieben Geschichten. Nicht umsonst heißt unser Projekt „Munich Food Stories“, in dem wir auf jede kulinarische Geschichte Münchens scharf sind. Wir besuchen den Stollenbäcker der Queen, eine bayrisch-asiatische Fusionkitchen, die jüngste Konditorin am Viktualienmarkt, einen Zero-Waste-Bananeneis-Laden und fangen viele Münchner Originale in ihren Restaurants und Cafés auf Video ein. Als wir dann von der Idee einer Pasta-Bar mit Schaufenster-Oma in der Schellingstraße gehört haben, waren wir ganz Ohr! Was es damit auf sich hat und wie richtig gute selbstgemachte Pasta aussehen muss, seht ihr hier im Video.

Alles begann mit einer kleinen Pastamaschine

Pascal radelt – wie es sich in der Maxvorstadt so gehört – lässig mit seinem Rennrad in die Schellingstraße und sperrt uns sein Restaurant „La Nonna“ auf. Es wurde erst im Sommer 2021 von ihm gemeinsam mit zwei Freunden eröffnet. „Restaurant“ ist für die kleine Location etwas aufgeplustert, „Pasta-Bar trifft es aufgrund der begrenzten Sitzplätze eher“, so Pascal. Zum Laden gekommen sind die drei Münchner, als einer von ihnen, Gregor, zu Weihnachten eine Nudelmaschine bekommen hat. Natürlich hat er direkt zum Testen eingeladen! Das ist eins dieser kleinen Modelle, bei denen man noch per Hand kurbelt. Die drei haben damit ihre ersten Gehversuche in der Pasta-Herstellung beschreitet.

Bei besagtem Dinner ist den drei Freunden aufgefallen, dass es in München keine reine Pastabar gibt. Es gäbe viele Italiener, die aber neben Pasta immer auch Pizza oder Fleisch und Fisch anbieten. Aber nirgends steht die Nudel allein im Rampenlicht. Das wollten sie ändern. In wenigen Wochen war ein Businessplan für ein Restaurant aufgestellt und eine Örtlichkeit im Herzen von München gefunden.

Italienische Traditionspasta modern kombiniert

„Hier gibt’s einfach ehrliche Pasta.“, erklärt uns Inhaber Pascal. Die Grundbasis der Pasta ist Hartweizengrieß und Wasser, auf Ei wird verzichtet, damit ist jede Pastasorte automatisch auch für die veganen Mahlzeiten verwendbar. Die Speisekarte teilt sich in Pasta-Klassiker und moderne Eigenkreationen auf. Erstere sind Aglio e Olio, Pomodoro oder Carbonara, natürlich ohne Sahne und mit echtem Guanciale-Speck. Zweitere werden vor allem mit moderneren Lebensmitteln zubereitet, die für die herkömmliche italienische Küche eher ungewöhnlich sind. Diese bringen einen Hauch Moderne auf den Teller und treffen den Zahn der Zeit beispielsweise mit Nussmus und Hafermilch. Die „Dolce Vegan“ kommt zum Beispiel mit Zucchini, Curry, Cashewmus und Hafermilch. Die „Avovederci“ neben Avocado und Minze mit Petersilie, Limette und Pistazie gespickt.

Die Oma im Schaufenster

Eigentlich wollten sie eine italienische Oma im Schaufenster platzieren, die vor den Augen der vorbeilaufenden Passanten Nudeln zubereitet. Sie sollte als Eyecatcher fungieren und damit man auf den ersten Blick erkennt, worum es im La Nonna geht. Deshalb auch der Name „La Nonna“: Die Oma. Im Schaufenster sitzt nun doch keine rüstige Italienerin, der Name ist aber geblieben und der Fokus ganz klar auf Nudeln. Mit dem La Nonna hat das Univiertel eine Pastabar dazu bekommen, die den Fokus allein auf die Nudel legt und als Pastafan einen Besuch wert ist – ob mit Show-Oma oder nicht.

Pasta, Pasta, Pasta im La Nonna

Die Pasta-Karte erweitert sich ständig mit neuen Kreationen und auch Gnocchi oder der geliebte Aperol finden darauf Platz. Ihr findet das La Nonna direkt an der Uni in der Schellingstraße 15, geöffnet ist Montag bis Samstag von 11:30 bis 22 Uhr.


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