Zimtschnecken mit Sauerteig

Sauerteig-Zimtschnecken: Saftig, cremig, genial!

Zimtschnecken und ich – wir haben hatten ein gespaltenes Verhältnis. So etwas wie eine On/Off-Beziehung. In der man nie so richtig loslassen kann und ein Hauch Restfaszination einen immer wieder zurücktreibt. Bis ich diese Sauerteig-Zimtschnecken gefunden habe. Jetzt ist es eine feste Geschichte. Woher bis dato die Skepsis kam? Zimtschnecken können einen ganz schön enttäuschen. Das hat zum einen mit ihrem Duft zu tun. Unabhängig, ob der Teig saftig, buttrig und glücklichmachend oder doch trocken, hart und langweilig ist: Der Duft betört – IMMER! Diese Mischung aus Zimt, Butter und Hefe ist wohl einer dieser Gerüche, denen quasi niemand widerstehen kann. Sie stehen für schwedische Fika, für Kaffeepause, für Geselligkeit, genussvolles Leben, für so viele Dinge, die alle irgendwie mit dem Konzept Hygge zusammenhängen.

Inhaltsverzeichnis

Sauerteig-Zimtschnecken

Zimtschnecken müssen saftig sein

Und dann beißt man rein. Der Duft hat die Latte immens hoch gelegt und es folgt entweder die pure Glückseligkeit oder aber die Ernüchterung. Wie so oft bei Hefegebäck ist der Grat schmal zwischen saftigem Wohlfühlgebäck und trockener Backmasse mit sehr viel Luft, weil auch die geschmacklichen Enttäuschungen oft sehr gut aussehen, ist die Fallhöhe umso größer. Selbst in Schweden, wo die Geburtsstätte der Kanelbullar verortet wird, ist man vor schlechten Zimtschnecken nicht gefeit. Ihr merkt: Wir haben bereits eine Geschichte.

Im Zuge meines Sauerteig-Backwahns stieß ich immer häufiger auf Rezepte abseits von Brot. Das ist nicht verwunderlich, denn neben der Eigenschaft, Gebäck subtil zu säuern, erfüllt ein Sauerteig exakt die selbe Funktion wie Hefe: Er sorgt für den Trieb im Teig, also dafür, dass Brot oder eben andere Gebäckstücke aufgehen. Nachdem ich im Sosein herausragende Sauerteig-Krapfen gegessen hatte, war der Entschluss gefasst. Jetzt sind die Zimtschnecken fällig. Sauerteig hat nämlich die Eigenschaft, Wasser besonders gut und lange in einem Gebäck zu halten. Und wenn das jemandem zugute kommen könnte, dann wohl den Zimtschnecken.

Sauerteig als Geheimwaffe

Wer nun glaubt, Sauerteig-Zimtschnecken seien bedeutend saurer als die klassischen – mit Hefe gebackenen – Zimtschnecken, der irrt. Sauerteigbrot ist ja auch nicht wirklich sauer. Sauerteig steuert vielmehr eine leichte Säurenote bei, sofern man ihn nicht tagelang fermentieren lässt – und das lässt sich ja gut handlen. Die Kombination aus Süße und leichter Salznote der Zimtschnecken, mit einem Hauch Säure und der Saftigkeit eines gut geführten Sauerteigs versprach riesiges Potential. Allein ein Rezept fehlte. Das fand ich bei „The perfect Loaf“ – einer Seite für Backrezepte mit Seele und „Richness“. Richness heißt: Hier geht’s um den perfekten Geschmack und der wird mit aller Macht herbeigebacken – ohne Fett-Einsparungen und konsequent zu Ende gedacht. So mag ich das! Wenn schon Backen, dann bitte mit Opulenz. Und dieses Rezept ist Opulenz in Reinform.

Sauerteig-Zimtschnecken mit Topping

Meine Ansprüche an Zimtschnecken: Saftigkeit durch Sauerteig

Dass wir uns nochmal kurz klarmachen, was ich mir von diesen Zimtschnecken versprochen habe: Ultimative Saftigkeit – kein luftig leichter Teig, der sich gigantisch aufbläht, sondern ein Sauerteig, der zwar aufgeht, aber die Kompaktheit und Wasserbindefähigkeit behält, die zu einem cremig-saftigen aber NICHT teigigen Innenleben beitragen. Diesem Ziel kommen wir durch die Verwendung eines aktiven, aber nicht hyperaktiven Sauerteig-Starters näher.

Sauerteig-Zimtschnecken

Saftigkeit und Geschmacksfülle durch Butter

Das Konzept kennt vielleicht der ein oder andere schon aus meinen Rezepten für den Carrot-Cake oder das Bananabread. Fett im Teig ist essentiell für ein dichtes, saftiges Ergebnis. Egal, wieviel Wasser verdunstet, das Fett hält die Saftigkeit im Gebäck. In Form von Butter machen wir uns hier sogar noch das feine Aroma zunutze, das in dieser Zutat steckt. Lasst euch nicht von der Menge an Fett irritieren – ihr esst ja nicht 10 Zimtschnecken. (Und falls doch: Es ist ja Sonntag! Oder Feiertag! Cheat Day! Oder Carb-Loading-Day!) Das Ziel sind perfekte Zimtschnecken. Und da ist mir jedes Mittel recht!

Perfekte Sauerteig-Zimtschnecken: Salz im Teig

Es ist ein kleines Wort, seine Wirkung allerdings ist bedeutungsvoll für perfekte Sauerteig-Zimtschnecken. Wer einmal das Konzept von leicht gesalzener Süße verinnerlicht und lieben gelernt hat, wird es nie mehr anders machen: Salted Caramel ist das Paradebeispiel – ein Hauch Salz in einem Dessert sorgt für eine Explosion der Geschmackstiefe und verbreitert den Geschmack im Mund derart, dass einem plötzlich bewusst wird, was „Mundfülle“ bedeutet. Salzig, süß und säuerlich in einer Zimtschnecke – das ist die ultimative „Richness“-Erfahrung. Ich mag das englische Wort, das bringt es irgendwie genau auf den Punkt.

Zimtschnecken vor dem Backen

Das Rezept Sauerteig-Zimtschnecken – Schritt für Schritt erklärt

Das Rezept stammt – wie bereits erwähnt – nicht aus meiner Feder. Ich habe es wiedermal nur übersetzt, seine Essenz nochmal mit meinen Vorstellungen abgeglichen und dann gebacken. Ich habe nichts geändert, da ich es absolut perfekt finde. Auf The Perfect Loaf findet ihr auch einen prototypischen Zeitplan – das ist extrem hilfreich, da sich der Vorbereitungs- und Backprozess über einen gesamten Tag erstreckt. Ich habe diesen Zeitplan in diesem Rezept übernommen. Das Rezept funktioniert aber auch mit anderen Uhrzeiten. Für alle die Sauerteig auch in herzhaftem Gebäck mögen: Probiert mal diese Focaccia mit Sauerteig.

Zimtschnecken mit Topping
Zimtschnecken mit Sauerteig

Super-saftige Sauerteig-Zimtschnecken

David Seitz
Diese Zimtschnecken sind ein saftig-fluffiger Traum, mit dem unglaublich vollmundigen Aroma eines Sauerteigs.
Vorbereitungszeit 8 Stdn.
Zubereitungszeit 1 Std.
Gericht Nachspeise
Portionen 4

Zutaten
  

Zutaten für den Teig

  • 200 Gramm aktiver Sauerteig-Starter (am Vortag angesetzt – aus 50 Gramm Anstellgut, 100 Gramm Mehl und 100 Gramm Wasser)
  • 470 Gramm Gramm Weizenmehl (Typ 405 oder 550)
  • 130 Gramm Gramm Vollmilch (Hafermilch geht auch)
  • 190 Gramm Gramm Butter (ungesalzen)
  • 4 große Eier (etwa 180 Gramm insgesamt)
  • 48 Gramm Gramm weißer Zucker
  • 12 Gramm Salz

Zutaten für die Zimt-Füllung

  • 215 Gramm brauner Zucker
  • 40 Gramm Weizenmehl Type 405 oder 550
  • 40 Gramm geschmolzene Butter
  • 2 TL Zimt
  • 1/2 TL Salz

Zutaten für das Frosting

  • 200 Gramm Frischkäse
  • 80 Gramm Puderzucker
  • Saft einer halben Zitrone
  • Mark einer Vanilleschote (hier* Madagaskar-Vanille in Bio-Qualität bestellen)

Anleitungen
 

  • Am Abend, bevor ihr backen wollt, füttert ihr euer Anstellgut so, dass ihr auf 250 Gramm kommt. Also am besten 50 Gramm ASG + 100 Gramm Weizenmehl und 100 Gramm Wasser. Das ganze blubbert dann über Nacht schön hoch und ihr arbeitet mit einem aktiven Sauerteig-Starter.

9:00 Uhr – Teig mischen

  • Nehmt im ersten Schritt die Butter aus dem Kühschrank, schneidet sie in 40 Gramm-Würfel und stellt sie an einen warmen Ort. Die Butter sollte nicht mehr steinhart sein und sich gut in den Teig verarbeiten lassen – dazu darf sie aber auch nicht zimmerwarm-weich sein. (Tipp: 20 Minuten bei eingeschaltetem Backofenlicht ist perfekt – oder aber eine Stunde vorher bei Zimmertemperatur rausstellen)
  • Jetzt gebt ihr den Sauerteig-Ansatz, die Milch, die Eier und den Zucker zusammen in eine Rührschüssel und rührt das Ganze durch, bis eine homogene Masse entstanden ist. Ich nutze dazu eine Rührmaschine mit einem Schneebesen, danach setze ich einen Knethaken auf.
  • Nun gebt ihr Mehl und Salz in ein Gefäß und mischt das einmal kurz mit einer Gabel durch. Die trockenen Zutaten werden nun in mehreren Etappen in die feuchte Masse eingearbeitet. Dazu lasse ich die Maschine auf niedriger Stufe laufen und gebe nach und nach Mehl und Salz hinein. Der Teig darf ruhig noch etwas klumpig aussehen, wenn alles untergehoben ist.
  • Jetzt lasst ihr den Teig für 10 Minuten ruhen. Dann stellt ihr die Maschine auf mittlere Knetgeschwindigkeit und bearbeitet den Teig weitere 10 Minuten, bis er nahezu glatt ist. Das ist der Zeitpunkt, die Butter einzuarbeiten. Dazu gebt ihr bei laufender Maschine (Stufe 2/5) immer ein Stück Butter dazu und wartet, bis es komplett im Teig aufgegangen ist. Das dauert insgesamt etwa 10 Minuten, bis alle Stücke im Teig verarbeitet sind – der Teig sollte nun seidig glänzen.

9.30 -11.30 Uhr: Teigruhe (Stockgare I)

  • Jetzt muss der Teig für zwei Stunden ruhen, an einem warmen Ort in der Wohnung – nun bildet er sein Gluten-Netzwerk aus und die Fermentation beginnt. Ich lege ihn dazu in eine breite Tupperdose, in der er sich schön ausbreiten kann, außerdem lässt er sich so leichter falten. Nach 30 Minuten wird der Teig nämlich einmal gefaltet, nach 60 Minuten ein zweites Mal und nach 90 Minuten das dritte Mal. Falten bedeutet: Ihr greift mit den Händen unter den Teig, zieht ihn nach oben, dehnt ihn, und legt die gedehnte Hälfte über den Teig darunter. Jeweils einmal von jeder Seite. Tipp: Macht eure Hände vorher nass, dann kleben sie nicht so am Teig. Der Teig ist in diesem Stadium noch recht weich, wird aber später im Kühlschrank so fest, dass ihr ihn gut ausrollen könnt.

11:30 – (mind.) 14 Uhr: Teigruhe im Kühlschrank (Stockgare II)

  • Nach zwei Stunden (in denen ihr drei mal gefaltet habt), stellt ihr den Teig in den Kühlschrank – abgedeckt. Dort bleibt er mindestens 2,5h – optimal sind 4-5 Stunden. Eine halbe Stunde bevor ihr backen wollt, heizt ihr den Ofen auf 200 Grad Ober/Unterhitze vor.
  • In der Zwischenzeit könnt ihr schonmal die Zimtfüllung vorbereiten. Dazu alle Zutaten in eine Schüssel geben und sorgfältig durchmischen. Die Masse sollte feucht, aber krümelig sein. Außerdem fettet ihr eine Auflaufform oder Backform mit Butter ein – darin werden die Zimtschnecken gleich gebacken.
  • Nach der Teigruhe im Kühlschrank bemehlt ihr die Arbeitsfläche großzügig und wellt den Teig dort aus, bis er etwa 3mm dick ist. Je nachdem wieviel Platz ihr habt, könnt ihr das auch in zwei Durchgängen machen, Die Teigfläche sollte anschließend mindestens 25 cm breit sein – die Länge ist variabel. Die Breite (also wie weit der Teig von euch aus gesehen weg geht) stellt sicher, dass die Rolle für eure Zimtschnecken dick genug wird.
  • Nun verteilt ihr die Zimtmasse auf dem Teig und rollt ihn gleichmäßig von unten nach oben zu einer Rolle auf. Spart am oberen Ende der Teigfläche etwas Zimtmasse aus, dort könnt ihr die Rolle später verkleben. Achtet darauf, dass die Rolle – speziell am Anfang – dicht gerollt ist, damit sie beim Schneiden danach nicht zerfällt. Streicht etwas Wasser über das Ende der Teigfläche und verschließt die Rolle damit.
  • Direkt im Anschluss schneidet ihr die Rolle in gleichmäßig dicke Stücke – ich empfehle etwa 3-4 Zentimeter. Setzt die Sauerteig-Zimtschnecken in die Form – mit etwas Abstand, damit sie noch schön aufgehen können – etwa 5mm Abstand reichen aus. Stellt die Form mit den Zimtschnecken in den vorgeheizten Ofen und backt sie für 25 Minuten goldbraun.
  • Während des Backens könnt ihr das Frosting vorbereiten: Alle Zutaten fürs Frosting mit einem Schneebesen gründlich vermengen und zu einer glatten Masse aufschlagen. Die fertig gebackenen und noch warmen Sauerteig-Zimtschnecken garniert ihr mit einem Klecks Frosting und lasst die Creme über die Zimtschnecken zerschmelzen.
  • Lasst euch diese traumhaften Zimtschnecken schmecken! Und sagt mir in den Kommentaren, ob sie euch auch so unfassbar gut schmecken.
Keyword Sauerteig-Zimtschnecken, Zimtschnecken

Meine Tipps zum Zubehör für die Sauerteig-Zimtschnecken

  • Küchenmaschine: Nach meinen ersten 2-3 Sauerteig-Experimenten, habe ich mich entschlossen, in eine Knetmaschine zu investieren. Ich verwende diese Küchenmaschine von Aicock*, die im unteren Preissegment liegt und dafür echt einen guten Job leistet! Knethaken sind direkt dabei, aber sie ist auch super für flüssige Teige und mit dem großen Schneebeseneinsatz für Sahne oder Cremes geeignet. Im höheren Preisegment kann ich diesen Bewertungschampion von Bosch* empfehlen.
  • Sturzgläser: Für den Sauerteigansatz verwende ich am liebsten Sturzgläser von Weck*. Ihr solltet grundsätzlich darauf achten, dass sie groß genug sind, sonst blubbert der Ansatz gerne mal über den Rand.
  • Ein gutes Schüsselset: Ich verwende dieses Set von Rösle*. Die tiefen schüsseln in unterschiedlichen Größen eignen sich besonders für alles was mit dem Schneebesen Gerührt werden muss.
  • Küchenwaage: Bei den meisten Sauerteigrezepten kommt es sehr auf die Proportionen an, daher arbeitet mit Waage und Messbecher. Diese günstige und super simple Küchenwaage* verwende ich schon seit einiger Zeit und bin echt zufrieden. 

Guten Appetit, ihr Lieben :)! Wenn ihr auch dem Sauerteigwahn verfallen seid, solltet ihr auf jeden Fall auch unsere Rezepte für Sauerteig-Focaccia und unser Sauerteigbrot aus dem Dutch Oven ausprobieren.

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Tristan
11 Monate zuvor

Hallo David, irgendwie kapier ich die Mengenangaben für das ASG nicht so ganz. Brauch ich davon jetzt 200g wie in den Mengenangaben erwähnt, oder nur 50g und mach dann daraus mit 100g Mehl und 100g Wasser wie im Ablauf beschrieben meinen Starter?Das ist für mich irgendwie missverständlich. Ansonsten freu ich mich drauf das nachzubacken, mein ASG ist grade 3 Tage alt…VG, Tristan

Imke
11 Monate zuvor

Hey, ich bin gerade dabei, das Rezept nachzubacken.. habe noch nicht viel Erfahrung mit Sauerteig. Für das Falten ist der Teig ziemlich klebrig. Ist das normal so? habe mich genau an die Angaben gehalten, aber er ist sehr weich. Vielleicht einfach noch etwas Mehl dazu, ausrollen könnte ich ihn so nicht..

Imke
11 Monate zuvor

Hey Davis! Ja, ich hab dann einfach so gemacht, wie ich gedacht habe und nur etwas Mehl noch dazu gegeben. Ausrollen ging dann super und wir haben die Schnecken alle sehr genossen!! 🙂

Vielen Dank für das Rezept!!

Peggy
11 Monate zuvor

WOW! meine sind unglaublich lecker geworden! Mit Haferdrink klappt’s auch supergut!
Hab Kardamon 1:3 zum Zimt gegeben – alles perfekt lecker.

Nuna
10 Monate zuvor

Ich habe am WE die hier gemacht, schmecken auch am nächsten Tag hervorragend und sind schön saftig.

Christine
9 Monate zuvor

Hallo,
ich fürchte, ich habe die Mengenangabe für den Sauerteig immer noch nicht verstanden. 🙈 Da steht:
„200 Gramm aktiver Sauerteig-Starter (am Vortag angesetzt – aus 50 Gramm Anstellgut, 100 Gramm Mehl und 100 Gramm Wasser)“.

Sind es nun 200g Sauerteig und 50g bleiben als neues Anstellgut für das nächste Backen übrig? Oder brauche ich die gesamten 250g?

Dankeschön!

Fluffo
9 Monate zuvor

Hallo. Also trotz schwieriger Teigkonsistenz-Lage sind meine Schnecken prima gelungen. Der Fluffigkeitsgrad ist überragend 🙂
Allerdings finde ich, dass das Topping so gar nicht dazu passt, da es zu geschmacklich zu konträr ist und den königlichen Zimtgeschmack gänzlich überlagert. Eine buttrig kardamom-zimtige “Lasur“ könnt ich mir stattdessen gut vorstellen. Damit intensiviert sich dann auch das Zimtschneckenaroma im gesamten Geruchs- und Geschmackskosmos.

Vincent Niestroj
6 Monate zuvor

bei der ersten Stockgare gehen die Zeiten nicht wirklich auf..
Laut Rezept geht es um 9:30 los, es wird nach 30 min einmal gefaltet, es ist 10:00 dann nach 60 min nochma. Es ist nun also 11:00 und jetzt nach 90 min noch einmal falten, es ist nun also 12:30. Im Rezept steht jedoch 9-11:30. Außerdem heißt es im darauffolgenden Absatz “Nach zwei Stunden (in denen ihr drei mal gefaltet habt)” Ich denke hier hast du Dich wahrscheinlich einfach verrechnet und es müsste “Nach drei Stunden…” heißen.
Trotzdem ist das Rezept suuuper gut geschrieben, ich bin gerade beim “über Nacht ruhen lassen” und freue mich auf Morgen. Hoffentlich gelingen mir die Schnecken, beim Lesen läuft einem ja schon das Wasser im Mund zusammen. Gute Nacht.

Terese Tönnies
Admin
Antwort an   Vincent Niestroj
6 Monate zuvor

Hallo Vincent,

Oje, ich sehe schon, das haben wir vielleicht nicht so ganz verständlich formuliert!
Es war grundsätzlich wie folgend gemeint:
– 10:00 (also 9:30 + 30) : Erstes mal falten und halbe Stunde ruhen lassen
– 10:30 (also 9:30 + 60) : Zweites mal falten und halbe Stunde ruhen lassen
– 11:00 (also 9:30 + 90) : Drittes mal falten und halbe Stunde ruhen lassen, also bis 11:30

Ich hoffe das macht es etwas klarer. Unterm Strich sollte es aber auch einwandfrei mit etwas längeren Ruhezeiten funktionieren. Wichtig ist vor allem dass es drei mal gefaltet wird.

Viel Erfolg bei der nächsten Etappe und vor allem beim genießend der Zimtschnecken,
Liebe Grüße, Terese

Vincent Niestroj
Antwort an   Terese Tönnies
6 Monate zuvor

Hallo Terese,
ich bin gerade beim den ersten 30 minuten ruhen lassen. Gut dass ich deine Antwort habe, sonst hätte ich jetzt gleich einen Fehler gemacht. Dankeee 🙂

Terese Tönnies
Admin
Antwort an   Vincent Niestroj
6 Monate zuvor

Super, das freut mich 🙂
Dann ganz viel Spaß und Erfolg beim weiteren Prozedere!

Ansu
2 Monate zuvor

Hallo David, das Rezept klingt wirklich toll und schien mir die ideale Antwort auf die doch eher trockenen Hefezimtschnecken. Tatsächlich ist mein erster Versuch in der Tonne (bzw. auf dem Tisch) gelandet, ich konnte den Teig nicht ausrollen, habe den Teig kalt benutzt, gemehlt, irgendwann aus Verzweiflung mit Öl am Nudelholz gerollt. Zwischendrin schien es zu klappen, aber mehr als 3 mal gerollert, klebte wieder alles. An die (Mengen-) Angaben habe ich mich gehalten, was könnte sonst noch schief gelaufen sein? Freue mich über weitere Tipps. Ansu

Tinka
2 Monate zuvor

Hallo zusammen 🙂
Voller Vorfreude habe ich gestern mein ASG aktiviert und heute morgen meinen Teig zubereitet. Doch schon bei der Untermischung der Butter kam mir die Konsistenz viel zu feucht vor. Den Teig während der Ruhe zu falten und zu ziehen ist damit unmöglich. Also habe ich noch mehr Mehl hinzu gefügt. Jetzt, nach der ersten halben Stunde, wollte ich dann mit dem Falten loslegen – es geht leider gar nicht. Der Teig hat die Konsistenz eines nahezu flüssigen Rührteigs. Was ist da bloß schief gelaufen? Habe mich pedantisch ans Rezept gehalten (und das mache ich sonst nie:)) Ich bin noch in der Teigruhe – kann man da was retten? Ansonsten werde ich damit wohl einen Zimtkuchen backen…oder so…

Liebe Grüße und einen schönen Sonntag!
Tinka

Laura
1 Monat zuvor

Hallo, ich habe eine Frage: Ist es schlimm wenn der Teig länger als 5 Stunden im Kühlschrank ruht?😬
Lg